28.06.2007

Mobile Minifernseher (DVB-T): Der Kleinste ist der Beste

Fernsehen mit dem Notebook: Mehr Komfort

Mobile Minifernseher (DVB-T) Test
Fujitsu-Siemens DVB-T Mobile TV-Tuner, Preis: 65 Euro.

USB-Sticks ermöglichen auch am Notebook Fernsehempfang.

Mit ein paar Handgriffen lassen sich auch Notebooks oder Computer in mobile Fernseher umrüsten. Exemplarisch haben wir zwei DVB-T-Empfänger geprüft, die an den USB-Steckplatz angeschlossen werden: siehe Fotos.

Fujitsu-Siemens DVB-T Mobile TV Tuner und Pinnacle PCTV DVB-T Flash Stick

Mobile Minifernseher (DVB-T) Test
Pinnacle PCTV DVB-T Flash Stick (94 Euro) an einem Notebook.

Äußerlich ähneln die Geräte USB-Speichersticks, bieten allerdings zusätzlich An­schlussmöglichkei­ten für Antennen. Mitgeliefert werden neben den Antennen auch Fernbedienungen und USB-Verlän­gerungskabel.

Die Bildqualität hängt stark vom Display des ver­wendeten Notebooks ab, ist aber auch bei mittelmäßigen Notebooks durchaus brauchbar. Die Empfangswerte lagen im befriedigenden Bereich. Der Mobile TV-Tuner von Fujitsu-Siemens punktete bei stationärem Betrieb, das Gerät von Pin­nacle hatte in Bewegung Vorteile. Die Noten in der Handhabung waren im Schnitt besser als die der mobilen Minifernseher: Das große Notebook-Display sowie die Tastatur bieten hier Vorteile gegenüber den meist kleinen Knöpfen und Displays der mobilen Fernseher.

Alle für den Betrieb notwendigen Pro­gramme und Treiber sind auf dem Pinnacle-Stick bereits enthalten, beim Fujitsu-Siemens muss die Software von CD installiert werden. Die Fenstergröße des TV-Bilds lässt sich nach Belieben verän­dern. Mit beiden Geräten sind Aufnah­men auf die Notebook-Festplatte möglich, sodass Sendungen auch zeitversetzt gesehen werden können.

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