17.11.2010

Lexikon der Geldanlage: ABC für Einsteiger

N-Q

N

Nasdaq: Das ist die elektronische US-amerikanische Technologiebörse (National Association of Securities Dealers Automated Quotations). Dort werden vor allem Unternehmen aus so genannten Zukunftsbranchen wie Informations- und Biotechnologie gehandelt. Auf den Index Nasdaq 100 gibt es auch zahlreiche Indexfonds und Zertifikate.

Nettoinventarwert: Summe aller Vermögenswerte eines Fonds, reduziert um die laufenden Kosten.

No-load-Fonds: Verlangen keinen Ausgabeaufschlag oder Rücknahmeabschlag. Stattdessen: oft höhere laufende Kosten. Diese Fonds lohnen bei kurzen bis mittleren Laufzeiten.

O

Ökofonds: Investieren das Geld der Anleger nach ethisch-ökologischen Kriterien, nach Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit oder in Umwelttechnologien. Finanztest ordnet Ökofonds derzeit den Branchenfonds zu.

Offene Fonds: Anzahl der Fondsanteile nicht begrenzt. Sie sind meist börsentäglich zu verkaufen. Gegenteil: Geschlossene Fonds.

P

Performance: siehe Wertentwicklung.

Performance Fee: Erfolgsabhängige Gebühr bei Fonds. Sie wird zusätzlich zur Managementgebühr erhoben und immer dann fällig, wenn der Fonds ein selbst gesetztes Ziel überbietet.

Pfandbriefe: Schuldverschreibungen, die stets Immobilien als Sicherheit im Hintergrund haben. Die Investition in Pfandbriefe gilt als risikoarm.

Portfolio: Anderes Wort für Depot: Gesamtbestand an Wertpapieren eines Anlegers. Breit gestreutes Portfolio: enthält eine Mischung aus Aktien, Anleihen, Immobilien und liquiden Geldanlagen – entweder als Direktanlage oder Fonds.

Q

Quellensteuer: Steuer auf Einnahmen aus dem Kapitalvermögen, die direkt von den Einnahmen – also sozusagen von der Quelle – abgezogen wird. Beispiel: Kapitalertragssteuer für Dividenden.

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