09.12.2011

Langlaufski : Die Besten für die Skisaison

Langlaufski Test

Strahlend blauer Himmel, Temperatur knapp unter Null: optimale Bedingungen im Ski-Langlaufzentrum auf dem Pitztaler Gletscher. Genau dort hat die Stiftung Warentest ihre Testläufer in die extra angelegte Spur geschickt. Im Test: 17 Paar Langlaufski.

Kompletten Artikel freischalten

Test Langlaufski test 12/2011
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 8 Seiten).

Breites Spektrum an Skitypen im Test

Für den Test hat die Stiftung Warentest alle Lang­laufskiklassen ausgewählt: vom breiten und vergleichs­weise kurzen Cruiser für Frei­zeit und Fitness bis zum langen, schmalen Sport­ski. Es sind sowohl Nowax-Ski vertreten als auch Wax-Ski. Nowax-Ski haben im Bindungs­bereich eine strukturierte Sohle als Abstoß- und Steig­hilfe, Schuppen genannt. Beim Wax-Ski sorgt ein „Klebewachs“ für Haftung im Schnee. Für konditions­starke Renn­läufer waren noch zwei Skating-Ski im Test.

Keine deutlichen Schwächen

Die Testläufer gingen in die extra angelegte Spur – vom erfahrenen Frei­zeitläufer bis zum ehrgeizigen Wett­kämpfer. Alle Ski hielten den Belastungen im Parcours locker stand. Deutliche Schwächen zeigten sie nicht. Auch die Belastungs­tests, bei denen die Ski ein Mehr­faches des Körpergewichts eines Skifahrers aushalten müssen, konnten den Brettern nichts anhaben. Letzt­lich maßgebend für die Qualität der Ski und den Spaß am Lang­lauf sind jedoch die Lauf­eigenschaften.

Das Test-Duell: Fischer gegen Salomon

In der Wax-Ski-Gruppe empfehlen sich besonders die gleich guten Atomic, Fischer und Salomon. Für Spar­same ist Salomon die erste Wahl. Das Duell Fischer und Salomon gibt es auch noch bei den Cruisern. Die Lauf­eigenschaften des Fischer-Ski sind eine halbe Note besser. Da lohnen sich 40 Euro Aufpreis. Bei den sport­lichen Nowax-Ski reichen die Noten- und Kauf­preis­unterschiede nicht für eine konkrete Empfehlung. Die Leistungen der getesteten Skating-Ski unterscheiden sich nur um Zehntelnoten. Der Salomon-Ski kostet allerdings 100 Euro weniger als der Fischer.

Die schlechteste Note für Fischer Ski ist ein Gut

Maßgebend für die Qualität der Ski sind die Lauf­eigenschaften. In allen vier Produkt­gruppen stellt Fischer das gruppen­beste Produkt oder teilt sich den Spitzen­platz mit anderen Modellen. Die schlechteste Bewertung für einen Fischer-Ski lautet gut. Dazu gesellen sich noch Bestnoten in Verarbeitung und Halt­barkeit, beim Skater auch noch für die Lauf­eigenschaften. Über­raschend ist das sehr gute Abschneiden des Fischer-Cruisers Orbiter in der Laufharmonie, dem Verhalten des Skis beim Über­gang zwischen der Gleit­phase und dem Haften, wenn der Läufer mit dem jeweils anderen Ski Schwung holt. Fischer ist gelungen einen vergleichs­weise kurzen und einfach zu steuernden Ski zu bauen, der sich mit längeren, sport­lichen No-Wax-Ski und selbst mit Wax-Ski messen kann.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Tipps für den Kauf von Ski und Schuh

Jetzt freischalten

Test Langlaufski test 12/2011
0,75 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 8 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7 € pro Monat oder 50 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben
  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen.
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen.
  • Diesen Artikel per Handy kaufen.
  • Spar-Guthaben
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 14 Prozent ihres Etats als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.

Kommentare (0)

weitere Kommentare anzeigen

Alle Kommentare anzeigen

Schreiben Sie bitte einen Kommentar

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice