08.02.2013

Klapp­sägen: Die besten Astsägen für den Baum­schnitt

Klappsägen Test

Eine gute Gartensäge ist für viele Gärtner das A und O, um Obst­bäume mit minimalen Verletzungen zu beschneiden. Ein Test der schwe­dischen Verbraucher­organisation Råd & Rön beschreibt, worauf es beim Kauf einer guten, aufklapp­baren Astsäge ankommt. test.de zeigt die wichtigsten Test­ergeb­nisse für sechs auch in Deutsch­land erhältliche Klapp­sägen.

Ideal für viele Zwecke

Das ideale Werk­zeug für etwas dickere Äste ist die Klapp­säge: Sie lässt sich leicht trans­portieren, ist im einge­klappten Zustand platz­sparend und deshalb beim Auf-die-Leiter-Klettern nicht hinderlich. Durch einfaches Ausklappen ist sie schnell einsatz­bereit und messerscharf. Nicht nur im Garten haben sich die Klapp­sägen bewährt. Auch für Outdoor­aktivitäten und zur Holz­bearbeitung sind die leichten, kleinen Sägen sehr beliebt. Im Test der schwe­dischen Verbraucher­organisation Råd & Rön haben zehn Profi-Gärtner verschiedene Klapp­sägen erprobt. Fazit: Wer für ein hoch­wertiges Produkt etwas mehr bezahlt, profitiert relativ lange von hoher Säge­leistung.

Pocketboy als Testsieger

Testsieger ist die Astsäge Silky Pocketboy 170 (Preis: ca. 37 Euro), gefolgt von der ARS G-17 (ca. 33 Euro) und der Bahco 396-JT (ca. 34 Euro). Im vorderen Mittel­feld liegen die Felco 600 (etwa 27 Euro) und die fast preisgleiche Fiskars SW73 Xtract für ca. 28 Euro. Gewöhnungs­bedürftig ist bei der Fiskars allerdings das aus dem Griff ausfahr­bare Sägeblatt, das der Gärtner mit einer Fest­stell­schraube fixieren muss. Alle Ergeb­nisse (Test­kommentare, Bilder, Preise): Sechs Klappsägen im Vergleich.

Verletzungs­gefahr

Klappsägen Test

Relativ schlecht schnitt im Test die Gardena 340 (rund 26 Euro) ab. Ihre Säge­leistung war relativ bescheiden. Oben­drein warnen die schwe­dischen Verbraucherschützer hier vor einem Sicher­heits­mangel: Liegt die Säge aufgeklappt am Boden, besteht beim Drauf­treten schlimme Verletzungs­gefahr. Im Gegen­satz zu allen anderen Sägen im Test kann sie leicht auf dem Rücken liegen bleiben, sodass die scharfen Zähne nach oben ragen. Für Familien­mitglieder, die barfuß durch den Garten laufen, kann dies blutige Folgen haben.

Viele Plus­punkte

Erfreulich: Bei allen Sägen hatte Rost kaum eine Chance. Das Schnitt­bild beur­teilten die Tester bei allen Klapp­sägen positiv. Die Schnitt­flächen am Baum waren über­wiegend glatt und sauber, so dass sie Pilzen und Bakterien wenig Angriffs­fläche bieten. Die Klapp­sägen sind durch ihre Hand­lich­keit eine sinn­volle Ergän­zung zu Garten- und Astscheren. Allerdings waren alle Klapp­sägen im Neuzustand deutlich schärfer als nach der Dauer­prüfung. Als besonders halt­bar erwiesen sich der Testsieger Silky sowie die Fiskars SW73.

Auf Größe und Farbe achten

Die Tester empfehlen, beim Kauf eher eine farbige Säge zu wählen, die sich vom dunklen Boden oder vom grünen Gras deutlich abhebt. Das erleichtert im Zweifels­fall die Suche. Wichtig ist auch die Wahl der optimalen Größe. Das Sägeblatt sollte nicht zu kurz sein, aber auch nicht zu lang. Viele Gärtner legen Wert darauf, die Klapp­säge in die Hosentasche stecken zu können. Im Ideal­fall sollte man sie schnell und sicher aufklappen können.

Baum­schnitt zur richtigen Zeit

Klappsägen Test

Viele Gärtner empfehlen den Baum­schnitt im frühen Früh­jahr. Dann sind die Kronen noch unbe­laubt und über­sicht­lich. Je später man etwa zwischen Mitte Januar und Anfang April schneidet, desto schneller verheilen die Wunden. Ausführ­liche Ratschläge zum richtigen Baum­schnitt gibt das Buch „Unser Nutzgarten“. Sie können es im Shop auf test.de zum Preis von 19,90 Euro bestellen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Sechs Klapp­sägen im Vergleich

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