11.04.2014

Internetsicher­heits-Software: Wirk­same Programme gegen Cyber­angriffe

Internetsicherheits-Software Test

Internetsicher­heits-Software schützt vor Angriffen von Cyberkriminellen und sperrt Schadsoftware aus. Guten Grund­schutz gibt es sogar kostenlos. Die kosten­pflichtigen Pakete bieten dagegen nützliche Extras, wie Spamfilter oder Kinder­sicherungen. 17 Programme hat die Stiftung Warentest jetzt über­prüft. Immerhin zehn davon waren gut.

Internetsicherheit 04/2014 - Sicher­heits­pakete

  • Avast! Internet Security 2014
  • AVG Internet Security 2014
  • Avira Internet Security Suite 2014
  • Bitdefender Internet Security - Neue Edition
  • Bull­Guard Internet Security
  • Eset Smart Security 7
  • F-Secure Internet Security 2014
  • G Data InternetSecurity 2014
  • Kas­persky Internet Security 2014
  • McAfee Internet Security 2014
  • Norton by Sym­antec Internet Security
  • Panda Internet Security 2014
  • Trend Micro Titanium Internet Security

Internetsicherheit 04/2014 - Viren­schutz­pro­gramme (Kostenlos)

  • Avast! Free Antivirus
  • AVG AntiVirus Free 2014
  • Avira Free Antivirus
  • Microsoft Security Essentials

Wenn auf einmal die eigene Fest­platte verschlüsselt ist

Die Methoden von Cyberkriminellen werden immer fieser. Aktuell besonders beliebt in der Szene: Die so genannten Cryptolo­cker: Sie verschlüsseln den kompletten Inhalt der Fest­platte, wie Fotos, Office-Dokumente oder Musikdateien. Selbst über Umwege kommt das Opfer dann nicht mehr an seine Dateien heran. Besonders dreist: Die Erpresser lassen den Betroffenen oft nur wenige Tage Zeit, um ein Lösegeld für ihren Computer zu bezahlen. Weigern die sich, zerstören die Angreifer den Zugangs­schlüssel. Das digitale Hab und Gut ist nicht mehr zu retten. Eine gutes Schutz­programm sollte Erpresser von vorn­herein aussperren. Die Stiftung Warentest hat jetzt 13 Internetsicher­heits­pakete untersucht. Sie kosten im Download zwischen 35 und 60 Euro. Außerdem mussten sich 4 kostenlose Viren­schutz­programme den Angriffen der Tester stellen.

Unter Wind­ows 7 getestet

Alle Programme testete die Stiftung Warentest auf Computern mit dem Betriebs­system Wind­ows 7. Obwohl es mitt­lerweile Wind­ows 8 gibt, ist Wind­ows 7 nach wie vor das am meisten verbreitete Betriebs­system. Es läuft auf jedem zweiten PC in Deutsch­land. Die Pakete sind aber auch mit älteren und auch mit der neuesten Wind­ows-Version kompatibel. Trotzdem lassen sich die Test­ergeb­nisse nicht eins zu eins über­tragen. Grund: Auch die Schutz­mecha­nismen der jeweiligen Wind­ows-Variante haben sich verändert und beein­flussen entsprechend die Vorgehens­weise der Software.

Offline schwächeln einige

Die größten Gefahren lauern für Computernutzer im Internet. Nicht nur auf dubiosen Internet­seiten, sondern auch über ganz normale Portale kann Schadsoftware auf den Computer gelangen. Bis auf Microsoft Security Essentials, dem haus­eigenen Wind­ows-Programm, erkennen alle Programme Schadsoftware gut oder sogar sehr gut, solange der Rechner online ist. Trennt der Nutzer den Rechner vom Netz, sieht es anders aus. Nur G Data findet Schädlinge dann noch genauso zuver­lässig. Die Dateiscanner von Trend Micro und Panda fanden im Test ohne Internet­verbindung nur noch einen Bruch­teil der Bedrohungen. Die Signaturlisten, mit deren Hilfe sie die Bösewichte finden, lagern sie im Netz. Offline können sie darauf nicht zugreifen. Das bewertet die Stiftung Warentest kritisch. Ein gutes Schutz­programm muss auch ohne Verbindung zum Internet genauso sicher sein wie mit.

Daten­sicherung und Rettungs­medien helfen im Ernst­fall

Sollte der Rechner trotz Schutz­programm einmal befallen sein, kann der Nutzer zunächst mit einem Rettungs­medium versuchen, den Schädling zu löschen. Das kann er bei vielen Anbietern von Internetsicher­heits­software kostenlos herunter­laden. Wenn auch das Rettungs­medium nicht hilft, bleibt nur noch eins: Den Rechner komplett neuaufsetzen. In dem Fall heißt es vorher die Daten sichern, um das digitale Hab und Gut anschließend wieder­herstellen zu können.

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