17.04.2009

Internetsicherheit: Diese Programme schützen

Tipps

So surfen Sie sicher

  • Virenschutz. Arbeiten Sie nie ohne Virenschutz. Nutzen Sie ein gutes Sicherheitspaket mit Virenscanner oder ein kostenloses Antivirenprogramm aus dem Test.
  • Update. Aktualisieren Sie Ihr Anti-Virus-Programm täglich. Das Programm lädt dabei die aktuellsten Virendefinitionen aus dem Internet. Die meisten Programme aktualisieren sich auf Wunsch automatisch.
  • Firewall. Surfen Sie stets mit Firewall. Dieses Schutzprogramm überwacht den Datenverkehr zwischen Internet und PC. Die Firewall sperrt alles, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Die Sicherheitspakete im Test enthalten bereits eine Firewall. Es gibt aber auch separate Programme zu kaufen.
  • Windows Firewall. Das Betriebssystem Windows Vista enthält bereits eine recht brauchbare Firewall. Aktivieren Sie die Vista Firewall, wenn Sie keine andere Firewall haben. Die Firewall von Windows XP ist dagegen eine Notlösung. Sie überwacht nur den Datenverkehr vom Internet zum Rechner. Nicht umgekehrt. Schadprogramme, die sich bereits auf dem Rechner befinden, können unter XP ungestört wüten. Kombinieren Sie XP deshalb unbedingt mit einem Sicherheitspaket oder einer separaten Firewall.
  • Firewall Nachteil. Je höher die Sicherheitseinstellungen der Firewall, desto unkomfortabler wird das Surfen im Internet. Eine streng eingestellte Firewall unterdrückt die Anzeige vieler Internetseiten.
  • Firewall öffnen. Lockern Sie die Sicherheitseinstellungen, wenn Sie bekannte und vertrauenswürdige Internetseiten besuchen. Hier können Sie beispielsweise Javascript und ActiveX zulassen. Schalten Sie die Firewall aber nie ganz ab. Ziehen Sie die Sicherheitseinstellungen anschließend wieder hoch.
  • E-Mail-Anhänge. Klicken Sie nicht auf unbekannte E-Mail-Anhänge oder Programmdateien. Vor allem Dateien mit den Endungen exe, com, bat, pif, cmd, scr, chm, vxd und vbs können schädlichen Programmcode enthalten.

So schützen Sie Ihren Rechner

  • Betriebssystem. Betriebssystem, Browser und Mailprogramm sind bevorzugte Angriffsziele für Viren und Würmer. Die Schädlinge nutzen Schwachstellen in diesen Basisprogrammen, etwa um sich weiter zu verbreiten. Aktualisieren Sie Ihre Basissoftware, wenn solche Schwachstellen bekannt werden. Die meisten Programme stammen von Microsoft. Microsoft bietet regelmäßig Updates und Patches an.
  • Windows. Nutzen Sie die jeweils aktuelle Version Ihres Betriebssystems. Für Windows Vista derzeit Servicepack 1. Für Windows XP Servicepack 3 (Stand: April 2009). Stellen Sie Ihr Betriebssystem am besten so ein, dass es sich automatisch aktualisiert.
  • Zugriffsrechte. Moderne Betriebssysteme wie Windows Vista und XP verwalten Nutzer und Zugriffsrechte. Surfen Sie als Nutzer mit eingeschränkten Rechten. Vorteil: Wichtige Systemdateien sind so gegen Angreifer geschützt. Wer als Administrator surft, riskiert dagegen sein gesamtes System.
  • Sicherungskopien. Speichern Sie Sicherungskopien Ihrer wichtigsten Dateien auf CD-ROM oder DVD. So können Sie die Daten nach einem Angriff wiederherstellen.

So sichern Sie Ihren Browser

  • Grundeinstellung. Die Grundeinstellungen der meisten Browser sind nicht besonders streng. Stellen Sie Ihren Browser auf höhere Sicherheit ein. Beispiel Microsoft Internet Explorer: Menü Extras/Internetoptionen/Sicherheit/Internet.
  • Aktive Inhalte. Aktive Inhalte können Ihrem Rechner schaden oder Fremden Türen öffnen. Deaktivieren Sie aktive Inhalte wie Java-Applets, ActiveX-Controls, Javascript und VBScript. Beispiel Microsoft Internet Explorer: Wählen Sie die Standardstufe Sicherheit „Hoch“ oder deaktivieren Sie einzelne aktive Inhalte manuell („Stufe anpassen“).
  • Objekte und Zugriffe. Deaktivieren Sie die Option „Installation von Desktop-Objekten“. Stellen Sie die „Zugriffsrechte für Softwarechannel“ auf hohe Sicherheit ein. Verbieten Sie „Iframes“ und „Subframes“ zwischen verschiedenen Domänen. Aktivieren Sie die Eingabeaufforderung für die Übertragung von „unverschlüsselten Formulardaten“. Beispiel Microsoft Internet Explorer: Menü Extras/Internetoptionen/Sicherheit/Internet/Stufe anpassen.
  • Vertrauenswürdige Seiten. Tragen Sie im Browser alle Webadressen ein, denen Sie vertrauen. Für diese Seiten können Sie die Sicherheitseinstellungen dann lockern. Beispiel Microsoft Internet Explorer: Menü Extras/Internetoptionen/Sicherheit/Vertrauenswürdige Sites/Sites.
  • Kennwörter. Speichern Sie keine Kennwörter für Mailboxen oder Onlinebanking auf Ihrem Rechner. Geben Sie das Kennwort stattdessen jedesmal ein. Klicken Sie auf „Nein“, wenn Ihr Browser das Kennwort speichern will.

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