25.09.2003

Internetprovider: Datenshopping

Tipps

  • Ohne Anmeldung. Neu im Internet? Nutzen Sie by call-Tarife ohne Anmeldung zum Ausprobieren. Alles was Sie brauchen sind Einwahlnummer, Benutzernamen und Kennwort. Beispiel: Freenet. Einwahl: 0 19 23 17 70, Benutzername: beliebig, Kennwort: beliebig. Weitere Anbieter gibts im Internet. Einige by call-Angebote lohnen sich sogar für Vielsurfer.
  • Mit Anmeldung. Vielsurfer sind mit Anmeldung oft günstiger dabei. Melden Sie sich am besten bei mehreren Anbietern an. Nutzen Sie das günstigste Angebot – je nach Tageszeit. Achten Sie dabei auf Grundgebühren und Mindestumsätze.
  • Mindestumsatz. Einige Anbieter verlangen einen monatlichen Mindestumsatz. Wer weniger surft, zahlt den Mindestpreis. Kalkulieren Sie diese festen Kosten, vor allem für die Urlaubszeit.
  • Sonntags kostenlos. Nutzen Sie die Rabatttarife von Telekom und Arcor: AktivPlus, xxl und Arcor ISDN 740/760. Preis: etwa 5 Euro im Monat (zusätzlich zur Telefon-Grundgebühr). Dafür können Sie Sonntags kostenlos telefonieren und surfen. Gilt für Orts- und Ferngespräche. Eine Übersicht über die Einwahlnummern gibt zum Beispiel teltarif.de.
  • Takt. Die meisten Anbieter rechnen die Internetverbindung minutenweise ab. Einige kassieren zusätzlich eine Gebühr pro Einwahl. Wählen Sie einen Anbieter mit sekundengenauer Abrechnung ohne Einwahlgebühr, wenn Sie nur eben E-Mails abrufen wollen. Ansonsten ist die Abrechnung in Minuten ok.
  • DSL. Für Vielnutzer ist ein schneller DSL-Anschluss fast schon Pflicht. Er ermöglicht interessante Anwendungen wie Spiele, Musik und Video. Kein billiges Vergnügen. Basispreis für DSL: etwa 24 Euro im Monat. Rund 20 Euro für den Anschluss plus 3,99 Euro für den billigsten Tarif (GMX). Der GMX-Tarif gilt für ein Volumen von 1 000 Megabyte.
  • Flatrate. DSL-Pauschaltarife lohnen sich für Powersurfer. Für einen festen Monatsbetrag können Sie so lange surfen und so viel herunterladen, wie Sie wollen. Preis: ab 15,90 Euro pro Monat, plus 20 Euro für den DSL-Anschluss.
  • Fastpath. Das Maß für die Reaktionszeit ist ein Ping. Ping ist die Geschwindigkeit eines Datenpakets vom Rechner ins Netz und zurück zum Rechner. Wichtig vor allem für Onlinespieler und Videokonferenzen. Ausgerechnet der schnelle DSL-Anschluss von T-Online schneidet hier am schlechtesten ab. Das scheint dem Provider auch bewusst zu sein: Er bietet mit Fastpath einen „Beschleuniger“ an. Fastpath verkürzt die Reaktionszeit allerdings damit, dass es die Fehlerkorrektur abschaltet. Dafür müssen T-Online-Kunden auch noch extra zahlen: einmalig 24,99 Euro und anschließend monatlich 0,99 Euro.
  • Aktuelle Preise. Die Preise für den Zugang zum Internet ändern sich oft. Nutzen Sie die Preisübersichten der Internetportale.
  • Wählprogramme. Nutzen Sie ein Wählprogramm, wenn Sie die Preise nicht selbst vergleichen wollen. Wählprogramme wie Smartsurfer oder NetLCR wählen automatisch den günstigsten Anbieter. Für die Aktualität der Daten gibts freilich keine Garantie.
Lesen Sie auf der nächsten Seite: Anbieter + Adressen

Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.

Kommentare (0)

weitere Kommentare anzeigen

Alle Kommentare anzeigen

Schreiben Sie bitte einen Kommentar

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice