
18.08.2009
Ein Vermögensvergleich zwischen Käufern von Wohneigentum und Mietern zeigt, ob sich der Kauf einer selbstgenutzten Immobilie lohnt. Beim Käufer entspricht das Vermögen dem Wert der Immobilie abzüglich der Restschuld aus dem Kredit. Der Mieter erzielt sein Vermögen aus der Geldanlage auf dem Kapitalmarkt.
Folgende Annahmen hat Finanztest für ein Ehepaar getroffen:
Eigentumswohnung: 100 Quadratmeter, Preis 180 000 Euro, Nebenkosten 9 000 Euro für Notar, Grunderwerbsteuer und mehr, Wertsteigerung 1 Prozent pro Jahr.
Mieterersparnis: 8 550 Euro jährlich (10 000 Euro Vergleichsmiete minus 1 450 Euro Instandhaltungs- und Verwaltungskosten pro Jahr), jährlich um 1 Prozent steigend.
Eigenkapital: 49 000 Euro
Finanzierung: Darlehen über 140 000 Euro, Zinssatz 5 Prozent fest für die gesamte Laufzeit, Tilgung 2 Prozent.
Geldanlage zum Vergleich: Anlage des Eigenkapitals in Höhe von 49 000 Euro und der Differenz zur Mehrbelastung des Käufers zu 4 Prozent vor Steuern.
Ergebnis: Bereits nach sechs Jahren steht der Käufer besser da als der Mieter, nach 20 Jahren ist sein Vermögen bereits um 60 000 Euro größer.
2,00 Euro