„Raubkopierer sind Verbrecher“ und „Wo ist Papi – Papi ist im Knast“: Mit geschmacklosen Werbeanzeigen macht die Musik- und Filmindustrie Jagd auf vermeintliche Raubkopierer. Ob Fan oder Geschäftemacher spielt dabei keine Rolle. Die Industrie macht Ernst: mit Abmahnungen, Anzeigen und Strafverfahren. Ein 21-jähriger Student musste 4 000 Euro zahlen, ein 23-jähriger Azubi 8 400 Euro. Einige tausend Strafverfahren hat die deutsche Musikindustrie inzwischen angeschoben. Auch gegen private Benutzer von Tauschbörsen.
Der Verband der unabhängigen Plattenfirmen VUT distanziert sich davon. Die strafrechtliche Verfolgung von P2P-Usern löse das Problem der Piraterie nicht. Die kleinen Labels wollen ihre Fans nicht zu Kriminellen machen.
test nennt die Fakten und sagt, was erlaubt und was verboten ist.
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