30.08.2001

Hautkrebs: Den kleinsten Verdacht genau überprüfen

Gerade im Sommer, wenn man sich selbst oder den Partner von Kopf bis Fuß mit Sonnenmilch einreibt, sind Hautveränderungen leichter zu bemerken. Und das ist gut so. Denn nicht jede Veränderung ist harmlos. Doch sogar Hautkrebs ist ­ rechtzeitig erkannt ­ fast immer heilbar. Selbst ein frühes malignes Melanom, die gefährlichste Hautkrebsart, kann entfernt werden, wenn es weniger als einen Millimeter dick ist.

Prüfen Sie Muttermale, Hautgewächse und -veränderungen am besten nach der ABCDE-Regel:

A wie Asymmetrie: Das Mal hat eine unregelmäßige Form.

B wie Begrenzung: Das Mal scheint an den Rändern auszulaufen.

C wie Colour: Das Mal verändert seine Farbe oder verfärbt sich unregelmäßig.

D wie Durchmesser: Ist das Mal größer als fünf Millimeter, sollten Sie es vom Fachmann begutachten lassen.

E wie Erhabenheit: Das Mal hat eine höckerige Oberfläche.

Hautveränderungen können gefährlich sein, wenn sie jucken, bluten und selbst nach etwa sechs Wochen nicht abheilen. Auch rötliche Stellen, die sich rau und schuppig anfühlen, sind manchmal Krebsvorboten.

Tipp: Vergessen Sie nicht, versteckte Körperstellen unter die Lupe zu nehmen, die Lücken zwischen Zehen und Fingern sowie Fußsohlen, Ohrläppchen und Kopfhaut. Und gehen Sie sofort zum Arzt, sobald Sie einen Verdacht haben.

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