Wünscht sich der Nachwuchs zu Weihnachten ein Smartphone, sollten Eltern auch noch einen günstigen Tarif buchen. Guthabentarife ermöglichen eine Kontrolle der Kosten aber nicht jeder ist geeignet. Finanztest sagt, ob spezielle Kindertarife tatsächlich günstig sind und stellt neun geeignete Guthabentarife für Jugendliche vor.
Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuelleren Test: Handytarife
Kosten sollen nicht ausufern
Tochter Marit wünscht sich zu Weihnachten ein Smartphone. Ihr Vater will ihr den Wunsch erfüllen. Kopfzerbrechen bereitet ihm der Handytarif für die 15-Jährige. Er will sichergehen, dass die monatlichen Kosten von Marit nicht ausufern.
Handy ohne Vertragsbindung
Empfehlenswert für Kinder ab etwa zehn Jahren ist ein Handy ohne Vertragsbindung mit einer herkömmlichen Guthaben-Sim-Karte. Das Gerät sollte nur durch aktives Aufladen zu aktivieren sein. Das heißt, die Eltern müssen zuvor einen Betrag überweisen, eine Guthabenkarte oder einen -kupon an der Tankstelle, beim Zeitungshändler, in Drogerien oder im Supermarkt kaufen. Erst wenn die Kode-Nummer in das Smartphone eingegeben wird, hat das Kind wieder ein Guthaben zur Verfügung. Wir haben einige Beispiele für Guthaben-Tarife herausgesucht, bei denen manuelles Aufladen möglich ist. Sie sind etwas teurer als Tarife, in denen sich das Guthaben automatisch durch Abbuchung neu auflädt.
Zur Sparsamkeit erziehen
Wir unterstellen, dass Eltern ihr Kind zur Sparsamkeit erziehen wollen: Die Guthaben-Tarife haben wir deshalb dem Profil Wenignutzer zugeordnet. Telefonieren und surfen die Jugendlichen aber viel, ist das Guthaben schon vor Monatsende erschöpft.
Partnertarife
Teurer als die Angebote in der Tabelle sind die Partnertarife von T-Mobile und Vodafone für Kinder von Eltern, die bereits Kunde sind. Gleiches gilt für Kindertarife wie Toggo mobile (16,50 Euro) oder Kandy mobile (15 Euro plus 9 Cent pro Minute Datennutzung). Eltern können zum Beispiel bei Toggo mobile festlegen, wie viel das Kind ausgeben darf. Das Kind kann die Eltern aber jederzeit anrufen. Teure Sonderdienste, Klingelton-Abos und Auslandsnummern sind gesperrt. Toggo mobile bietet aber nur Gespräche und SMS, kein Surfen.
Teure Nummern sperren
Gut ist, wenn Eltern teure Service-Rufnummern für Klingeltöne, Logos, Gewinnspiele oder Voting, von vornherein sperren können. Auch mobile Verbindungen ins Ausland oder vom Ausland nach Deutschland kosten viel. Eltern können sie dauerhaft unzugänglich machen. Bei manchen Firmen ist das Sperren von teuren 0900er-Nummern möglich, bei anderen nicht. In den Tarifen von blau.de, Netto KOM und Norma mobil können keine Sonderrufnummern gesperrt werden. Bei Aldi Talk sind Sonderrufnummern für alle gesperrt. Bei Fonic kostet das Nummernsperren Geld, einmalig 10 Euro.
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