24.07.2003

Haarfarben: Überraschungen inklusive

Was in den Regalen steht: Wegweiser

  • Einfache Tönungen. Sie lagern sich außen am Haar an und halten sechs bis acht Wäschen. Graue Haare können sie nicht abdecken. Deklaration: Zum Beispiel Haltbarkeitsstufe I, auswaschbar.
  • Intensivtönungen. Das sind bereits schwächere Farben, denn sie dringen in das Haar ein. Typisches Kennzeichen: Farbcreme und Entwickler müssen gemischt werden. Diese Mischung lässt die glatte Schuppenoberfläche der Haare aufquellen. Darunter koppeln sich kleine Moleküle aneinander, die allmählich Farbe annehmen. Graue Haare können so begrenzt abgedeckt werden, aber nur etwa zu 50 Prozent. Nach vier bis sechs Wochen ist die Pracht teilweise geschwunden. Vorteil: Das Verblassen macht Unterschiede zum nachwachsenden Haar weniger scharf. Kennzeichnung: zum Beispiel Haltbarkeitsstufe II.
  • Haarfarben. Sie sitzen idealerweise fester im Haar, sollten auch völlig graue Haare abdecken und dauerhaft halten. Der Nachteil: Nachwachsendes helleres oder graues Haar ist deutlich sichtbar. Kennzeichnung: beispielsweise „dauerhaft haltbar“ oder Haltbarkeitsstufe III.
  • Naturfarben mit Henna. Diese Farben versiegeln das Haar, der Grundton wird nur überdeckt. Da kann graues Haar karottenrot erblühen. Das Versiegeln wirkt pflegend, macht aber unempfänglich für konventionelle Haarchemie. Wenn Ihnen die Hennatönung nicht gefällt, lässt sich mit einer chemischen Färbung kaum etwas ändern. Und Dauerwellen kommen auf Hennahaar nicht an.
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