15.07.2008

Geno Haus Fonds  I Social Investment: Nichts für Kleinanleger

Die Cis Deutschland AG mit Sitz in Frankfurt am Main wirbt mit ihrem sozialen Engagement. Sie helfe notleidenden Haus- oder Wohnungsbesitzern, indem sie ihnen die Immobilien für maximal 70 Prozent des Verkehrswerts abkaufe und ihnen die Möglichkeit gebe, ihr Eigentum später zurückzukaufen. Bis dahin bringt sie die Immobilien in den „Geno Haus Fonds I Social investment“ (GHF-Fonds) ein. Anleger könnten sich so sozial engagieren und auch noch bis zu 10 Prozent Rendite im Jahr erzielen.

Doch 20 Prozent des Anlegergeldes ­kassieren die Initiatoren für einmalige Kosten, weitere 2,8 Prozent pro Jahr für laufende Kosten. Der Fonds kalkuliert damit, dass die Ex-Eigentümer als Mieter in ihren Häusern wohnen bleiben und eine jährliche Nettokaltmiete in Höhe von mindestens 10 Prozent des Immobilienkaufpreises an die Fondsgesellschaft zahlen. Nach einer bis zu 33 Jahre dauernden schuldenfreien Zeit sollen sie ihre Immobilie zurückkaufen können.

  • Finanztest setzt den Geno Haus Fonds I der Cis Deutschland AG wegen hoher Kosten auf die Warnliste.

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