21.09.2006

Fruktose-Unverträglichkeit: Wenn Äpfel und Birnen krankmachen

Fruktose-Unverträglichkeit Meldung
Im Vergleich zur frischen Frucht enthalten getrocknete Äpfel ein gleich Vielfaches an Fruktose.

Kein Zweifel: Obst ist gesund. Manch einer verträgt aber vor allem Äpfel und Birnen nicht. Auch Weintrauben oder Süßkirschen zählen zu den kritischen Früchten. Möglicher Grund: Sie enthalten reichlich Fruchtzucker (Fruktose). Und der kann empfindlichen Menschen zum Verhängnis werden. Bauchkrämpfe, Blähungen und Durch­fall sind die Folge. Bei den Betroffenen versagt ein Transporterstoff. Statt in den Dünndarm gelangt die Fruktose dann in den Dickdarm.

Haushaltszucker besteht aus zwei Zuckerarten: Trauben- und Fruchtzucker. Solange diese Zuckerarten – im Haushaltszucker oder in Obst – einigermaßen im Gleichgewicht sind, kommt es kaum zu den Beschwerden. Wenn bestimmte Obstsorten nicht bekommen, kann ein sogenannter Atemtest beim Arzt Klarheit über eine Fruktoseunverträglichkeit schaffen. Fruk­tose zählt zu den Zuckerausstauschstoffen, die die Verdauung beschleunigen. Mehr zu allem, was sich Zucker nennt: Zucker.

Tipp: Wenn Äpfel, Birnen, Weintrauben, Süßkirschen oder anderes Obst bei Ihnen Bauchgrimmen verursachen, kann vielleicht etwas Traubenzucker beruhigend wirken.

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