19.02.2013

Frage und Antwort: Euro-Über­weisung in die Schweiz?

Frage und Antwort Meldung

Ralf F. aus Berlin: Ich muss eine Rechnung über 537 Schweizer Franken begleichen. Stimmt es, dass eine Über­weisung in Euro billiger ist?

Finanztest: Ja, das stimmt. Eine Über­weisung in Euro darf als „Sepa-Über­weisung“ nicht mehr kosten als eine Inlands­über­weisung. Das gilt bei vielen Banken auch für Euro-Über­weisungen in die Schweiz. Wenn Sie für Ihr Giro­konto eine Pauschale bezahlen, die alle Buchungen umfasst, zahlen Sie nichts extra. Eine Über­weisung in Fremdwährung ist dagegen meist teuer. Sie können sich aber nicht aussuchen, in welcher Währung Sie bezahlen. Das richtet sich danach, was auf der Rechnung steht oder was der Empfänger fordert. Sie dürfen den Betrag nicht einfach in Euro umrechnen. Da der Wechselkurs nicht konstant ist, kann zu viel oder zu wenig Geld ankommen.

Sie können aber mit dem Empfänger vereinbaren, dass Sie in Euro zahlen. Dann soll er Ihnen sagen, wie hoch der Betrag sein soll und auf welches Konto Sie über­weisen sollen.

Tipp: Bei einer Auslands­über­weisung können Sie vereinbaren, wer die Kosten für die Über­weisung tragen soll. Wenn Sie alles allein bezahlen wollen, wählen Sie im Auftrag „Our“, wenn die Kosten geteilt werden sollen „Share“.

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