Griechenland hat umgeschuldet und zahlreiche alte Staatsanleihen in neue getauscht. Dabei haben die Anleihekäufer rund die Hälfte ihres Geldes verloren. Gleichzeitig ärgern sie sich über die Banken, die dazu teilweise noch hohe Gebühren kassieren. Abgesehen davon sind die Sorgen um die anderen verschuldeten Euroländer nicht gewichen. Die Krise könnte jederzeit zurückschlagen, fürchten viele. Die Experten von Finanztest berichten auf test.de darüber, was Anleger wissen müssen.
Griechische Staatsanleihen umtauschen [06.04.2012]
Anleger mit griechischen Staatsanleihen haben nach dem Umtausch 24 verschiedene neue Anleihen im Depot, teilweise mit nur zweistelligem Nennwert. Nun kommen Gebührenprobleme auf sie zu. Die meisten Banken verlangen für Kundenorders Mindestgebühren. Für ihre Griechenlandkunden bieten einige Institute aber Sonderkonditionen an.
zur Meldung
Italien unter Druck [10.11.2011]
Die Schuldenkrise im Euro-Raum hat nun auch Italien voll erwischt. Die Zinsen, die das Land für neue Kredite aufbringen muss, sind auf Rekordniveau gestiegen. Für Anleihen mit zehn Jahren Laufzeit müssen die Italiener aktuell deutlich über 7 Prozent zahlen. Damit ist Europas drittgrößte Volkswirtschaft de facto vom freien Kapitalmarkt ausgeschlossen.
zur Meldung
Schuldenschnitt Griechenland [03.11.2011]
Griechenland hat nur noch bis Dezember Geld. Eine Hilfszahlung legen die Euro-Partner so lange auf Eis, bis Griechenland zugesagte Reformen umsetzt. Das Land soll mit einem Schuldenschnitt gerettet werden. Das heißt, private Gläubiger – wie Banken und Versicherungen – verzichten freiwillig auf 50 Prozent ihrer Forderungen an den griechischen Staat. Details zum Schuldendeal müssen die Partner noch aushandeln.
zur Meldung
Flucht in andere Währungen? [18.10.2011]
Für Euroskeptiker ist die Flucht in andere Währungen eine Option. Aber ist das eine kluge Idee? Die Kurse schwanken auf lange Sicht stark – und wenn man als Devisenspekulant meint, einen Trend erkannt zu haben, macht einem eine Marktmaßnahme der Zentralbank vielleicht einen Strich durch die Rechnung. Der aktuell erschienene Finanztest-Artikel erklärt Chancen und Risiken einer Geldanlage außerhalb des Euro-Raumes und zeigt, welche Anlageformen infrage kommen. Ob Währungskonto, Fremdwährungsanleihe, Rentenfonds, Geldmarktfonds, Währungsstrategiefonds oder Aktien und Aktienfonds Finanztest ordnet die Anlageformen ein und gibt Tipps.
Schutz vor Inflation [13.10.2011]
Um 2,6 Prozent stiegen in Deutschland die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr, so viel wie seit drei Jahren nicht mehr. Für Tagesgeld zahlen die meisten Banken aber nicht einmal 2 Prozent Zinsen. Wer seine Ersparnisse vor der Inflation schützen will, hat’s schwer.
zur Meldung
Steuer auf Finanzgeschäfte: Die Tobin-Tax [11.10.2011]
Möglicherweise kommt nun doch eine Transaktionssteuer auf Finanzgeschäfte. Die Idee ist eigentlich uralt: Bereits vor vierzig Jahren hatte US-Ökonom James Tobin eine Finanztransaktionssteuer vorgeschlagen – die so genannte Tobin-Tax.
zur Meldung
Warum sich Aktien weiterhin lohnen [20.09.2011]
25 Prozent in vier Wochen. So hoch waren die Kursverluste an den Börsen im August. Lohnen sich Aktien noch? Finanztest findet, ja.
zur Meldung
Wie Sie Ihr Depot schützen können [20.09.2011]
Anleger können einem Börsencrash vorbeugen, indem sie das Risiko ihres Fondsdepots mindern. Stop-Loss-Kurse sind dabei selten erste Wahl.
zur Meldung
Mindestens 1,20 Schweizer Franken für den Euro [06.09.2011]
Die Schweizerische Nationalbank tritt der massiven Aufwertung des Franken entgegen. Die Notenbank will nicht mehr zulassen, dass der Euro unter 1,20 Franken fällt. Diese feste Obergrenze wollen die Schweizer Nationalbanker mit aller Macht durchsetzen. test.de sagt, was das für Anleger in Fremdwährungen bedeutet.
zur Meldung
Gold kaufen in der Krise? [26.08.2011]
Binnen weniger Tage raste der Goldpreis von 1 700 Dollar auf über 1 900 Dollar, stürzte zurück auf 1 700 Dollar, kletterte wieder auf knapp 1 800 Dollar und pendelte sich schließlich bei 1 750 Dollar ein. Ob der jüngste Kurssturz eine Trendwende oder nur eine vorübergehende Korrektur bedeutet, ist ungewiss. Doch eines zeigen die Preiskapriolen: Gold ist alles andere als eine sichere Geldanlage. test.de hat die Krisenwährung Gold analysiert.
zur Meldung
Vermögen gut durch die Krise steuern [19.08.2011]
Der Blick auf die Börsentafel in Frankfurt kann einem in diesen Tagen Angst bereiten: Auf 5 345 Punkte stürzte der Dax am Freitag morgen nach Handelsbeginn ab, und das nach einem Verlust von happigen 6 Prozent am Tag zuvor. Seit seinem Hoch im Juni hat der deutsche Leitindex nunmehr rund ein Drittel seines Wertes verloren. Geraten Sie nicht in Panik, empfiehlt test.de. Wegen der aktuellen Kurskapriolen sollten Sie Ihre Geldanlagen nicht auf den Kopf stellen. Vorausgesetzt, Sie verfolgen eine gute langfristige Anlagestrategie.
zur Meldung
Leerverkäufe: Eine Wette ohne Einsatz [16.08.2011]
Mit Leerverkäufen spekulieren Anleger auf fallende Aktienkurse. Das ist riskant, verspricht hohe Gewinne und verschärft Börsenkrisen zusätzlich. Einige Länder haben deshalb Leerverkäufe von Finanzaktien vorübergehend verboten. Doch was genau sind Leerverkäufe eigentlich?
zur Meldung
Böse, aber nicht ungewöhnlich [12.08.2011]
Dass die Börse crasht, kommt alle paar Jahre vor. Mal sind die Abstände länger, mal kürzer. Anleger sollten sich das vor Augen halten, ehe sie in Angst geraten und ihre Aktien und Fonds zu Tiefstkursen verkaufen. test.de hat sich die Märkte über vier Jahrzehnte hinweg angeschaut und festgestellt: Auf lange Sicht geht es fast immer aufwärts.
zur Meldung
Umfrage auf test.de: Machen Sie mit [12.08.2011]
Am letzten Handelstag im Juli zählte der Dax noch über 7 000 Punkte, im August ist er binnen zehn Tagen auf 5 600 Punkte abgestürzt. So das vorläufige Fazit. Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Der Sorge um die Kreditwürdigkeit der USA folgten Zweifel an der Zahlungsfähigkeit Spaniens und Italiens. Die Märkte sind nervös, schon leiseste Gerüchte lösen weitere Kursrutsche aus. test.de würde gerne wissen, wie Sie durch die Krise kommen. Steckt Sie die Panik der Börsianer an? Haben Sie Angst um Ihr Geld? Oder bewahren Sie ruhig Blut? Machen Sie mit bei der kleinen Umfrage auf test.de. Schon jetzt ganz herzlichen Dank!
zur Umfrage
Podcast mit Finanztest Chefredakteur Tenhagen [11.08.2011]
Multimedia-Inhalt: Sie benötigen den Flash-Player, um dieses Multimedia-Objekt zu sehen. Flash-Player herunterladen (1 MB, dauert 1-2 Minuten)
Die Schuldenkrise verunsichert viele. Im Gespräch mit Felix Lee erklärt Finanztest-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen anschaulich, was da auf den Märkten passiert ist, welche Auswirkungen das hat, ob man Rating-Agenturen glauben darf und ob für Anleger zurzeit Handlungsbedarf besteht.
Mit kühlem Kopf durch Börsenkrisen [05.08.2011]
Internationale Währungen geraten wegen Staatsdefiziten in die Krise, die Kurse an den Aktienmärkten rutschen rasant. test.de gibt Anlegern Tipps, wie sie ihr Geld am besten schützen und gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.
zur Meldung
Höhere Rendite, höheres Risiko [21.07.2011]
Am heutigen Donnerstag treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Euro-Mitgliedsstaaten, um eine Lösung für die Schuldenkrise zu finden. Ein Jahr ist es her, dass sie gemeinsam mit dem IWF das erste Rettungspaket für Griechenland auf den Weg brachten und einen 750-Milliarden-Euro schweren Krisenfonds gründeten. Und die Krise ist schlimmer denn je. test.de hat die Anleiherenditen verschiedener Euroländer einer Langfristanalyse unterzogen.
zur Meldung
Artikel aus Finanztest 08/2011 [20.07.2011]
Den Beitrag „Ach, Europa“ aus der aktuellen Ausgabe von Finanztest (08/2011) bietet test.de Ihnen hier als Gratis-Download (PDF, 0,5 MB) an.
Interview Tenhagen: „Euro ist sicher“ [15.07.2011]
Die hohen Schulden Griechenlands und anderer Euro-Länder verunsichern Märkte, Unternehmen und Verbraucher. Finanztest-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen erklärt, warum die Gemeinschaftswährung Bestand hat und gibt Tipps für Urlauber in Europa.
zum Interview
Wege aus der Krise [14.07.2011]
Um Griechenland ist es zwischenzeitlich etwas ruhiger geworden. Jetzt richtet sich der Fokus auf die anderen Schuldenländer, allen voran Italien. Die jüngste Hiobsbotschaft kommt allerdings aus Irland. Die Iren sind von der Ratingagentur Moody’s herabgestuft worden. Irische Staatsanleihen zählen jetzt wie portugiesische zum „Ramsch“, wie die Branche despektierlich sagt. Die Euro-Krise spitzt sich weiter zu, umfangreichere Rettungspakete werden wahrscheinlich. test.de antwortet auf die Sorge vieler Anleger, die sich fragen, ob das Schuldendesaster überhaupt noch in den Griff zu kriegen ist.
zur Meldung
Jetzt auch noch Italien [12.07.2011]
Kaum hat sich die Aufregung um Griechenland gelegt, gerät Italien in den Blickpunkt der Finanzakteure. Bisher galt das Land unter den hoch verschuldeten PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) als das am wenigsten gefährdete. An den Kapitalmärkten geht allerdings die Angst um, dass die Griechenland-Krise auch die anderen Wackelkandidaten in die Bredouille bringen könnte. test.de zeigt, wie stark Banken und Versicherungen von einer Ausweitung der Krise betroffen wären.
zur Meldung
Rentenfonds kaufen überwiegend Qualität [07.07.2011]
Die Kurse von griechischen, irischen und portugiesischen Anleihen liegen deutlich unter dem Nennbetrag. Diese Verluste sind nicht nur für die Käufer der Anleihen problematisch. Auch Anleger, die ihr Geld in Rentenfonds Euro gesteckt haben, hängen unter Umständen mit drin. test.de hat Fondsmanager befragt, was sie im Portfolio haben.
zur Meldung
Die Aktienschere geht auf [01.07.2011]
Die Aktienmärkte reagieren empfindlich auf Krisen. Das war in der Finanzkrise so, und gilt jetzt auch für Griechenland. Nachdem das griechische Parlament am 29. Juni 2011 das Sparpaket beschlossen hatte, stiegen daher außer den Preisen der Anleihen auch die Aktienkurse, und zwar weltweit. Auch an der griechischen Börse ging es aufwärts. test.de zeigt, wie sich die Aktienmärkte der hochverschuldeten Euroländer in den vergangenen fünf Jahren im Vergleich zum deutschen Markt entwickelt haben.
zur Meldung
Happy End oder Bankencrash? [29.06.2011]
Das griechische Parlament hat beschlossen, dass es den Sparkurs fortsetzen will. Jetzt liegt die Entscheidung über weitere Finanzhilfen bei den Regierungen der Euroländer. Viele Deutsche lehnen weitere Zahlungen ab. Sie glauben, man könne so dem Schrecken ein Ende setzen. Das würde erst recht eine Krise auslösen, warnen dagegen die EU-Politiker. Eine Pleite könnte ein Desaster nach sich ziehen, vergleichbar mit dem Zusammenbruch der US-Bank Lehman Brothers im September 2008. test.de zeigt anhand von vier Szenarien, was passieren kann.
zur Meldung
Franken und Kronen statt Euro? [24.06.2011]
Jedes Mal, wenn Griechenland einen Schritt näher an die Pleite rückt, fällt der Euro gegenüber dem Dollar. Sieht es so aus, als ob die Rettung doch noch klappt, steigt er wieder. Das Hin und Her zerrt an den Nerven vieler Anleger. Einige fragten bei unserem Leserservice nach, ob sie ihre Euro besser in anderen Währungen in Sicherheit bringen sollen, beispielsweise in Schweizer Franken oder Norwegische Kronen. test.de sagt, warum die Idee nicht ohne Risiko ist.
zur Meldung
Anleger können cool bleiben [17.06.2011]
Jetzt warnen sogar schon die USA vor einem Crash in Europa, sollte Griechenland pleite gehen. Aber ist die Schuldenkrise tatsächlich so gefährlich? test.de zeigt, welche Folgen die Finanznöte der Griechen für Anleger haben können, die Ihr Geld in Euro-Rentenfonds, Renten-ETFs, Tagesgeld und Lebensversicherungen investiert haben.
zur Meldung
Interview: Kein Grund zur Panik [12.05.2010]
Auch für die anderen Wackelkandidaten haben die Euroländer und der IWF Milliarden bereitgestellt. Trotzdem machen sich viele Anleger Sorgen um ihre Ersparnisse: Was wird aus dem Euro, kommt eine Inflation? Finanztest-Expertin Karin Baur erläutert im Interview auf test.de, welche Auswirkungen die Krise für Anleger hat.
zur Meldung
Auswirkungen auf Rentenfonds [28.04.2010]
Die Krise um Griechenland spitzt sich zu. Inzwischen haben die Ratingagenturen auch die Kreditwürdigkeit von Portugal und Spanien gesenkt. Beobachter fürchten, dass bald auch Italien von der Pleitepanik angesteckt werden könnte. Anleger, die ihr Geld in Rentenfonds Euro gesteckt haben, müssen sich nicht sorgen – vorausgesetzt, die Fonds haben das Geld breit gestreut. Problematischer sind Indexfonds mit Schwerpunkt Südeuropa. test.de gibt Tipps für Anleger.
zur Meldung
Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.
Schreiben Sie bitte einen Kommentar
Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen.
Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice

Kommentare (10)
weitere Kommentare anzeigen