05.04.2012

Finanz­krise: Das müssen Sie wissen

Finanzkrise Special
Foto: dpa

Griechen­land hat umge­schuldet und zahlreiche alte Staats­anleihen in neue getauscht. Dabei haben die Anleihekäufer rund die Hälfte ihres Geldes verloren. Gleich­zeitig ärgern sie sich über die Banken, die dazu teil­weise noch hohe Gebühren kassieren. Abge­sehen davon sind die Sorgen um die anderen verschuldeten Euroländer nicht gewichen. Die Krise könnte jeder­zeit zurück­schlagen, fürchten viele. Die Experten von Finanztest berichten auf test.de darüber, was Anleger wissen müssen.

Grie­chische Staats­anleihen umtauschen [06.04.2012]

Anleger mit grie­chischen Staats­anleihen haben nach dem Umtausch 24 verschiedene neue Anleihen im Depot, teil­weise mit nur zwei­stel­ligem Nenn­wert. Nun kommen Gebühren­probleme auf sie zu. Die meisten Banken verlangen für Kunde­norders Mindest­gebühren. Für ihre Griechen­land­kunden bieten einige Institute aber Sonder­konditionen an.
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Italien unter Druck [10.11.2011]

Die Schuldenkrise im Euro-Raum hat nun auch Italien voll erwischt. Die Zinsen, die das Land für neue Kredite aufbringen muss, sind auf Rekord­niveau gestiegen. Für Anleihen mit zehn Jahren Lauf­zeit müssen die Italiener aktuell deutlich über 7 Prozent zahlen. Damit ist Europas dritt­größte Volks­wirt­schaft de facto vom freien Kapitalmarkt ausgeschlossen.
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Schulden­schnitt Griechen­land [03.11.2011]

Griechen­land hat nur noch bis Dezember Geld. Eine Hilfs­zahlung legen die Euro-Partner so lange auf Eis, bis Griechen­land zugesagte Reformen umsetzt. Das Land soll mit einem Schulden­schnitt gerettet werden. Das heißt, private Gläubiger – wie Banken und Versicherungen – verzichten freiwil­lig auf 50 Prozent ihrer Forderungen an den grie­chischen Staat. Details zum Schuldendeal müssen die Partner noch aushandeln.
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Flucht in andere Währungen? [18.10.2011]

Für Euro­skeptiker ist die Flucht in andere Währungen eine Option. Aber ist das eine kluge Idee? Die Kurse schwanken auf lange Sicht stark – und wenn man als Devisenspekulant meint, einen Trend erkannt zu haben, macht einem eine Markt­maßnahme der Zentral­bank vielleicht einen Strich durch die Rechnung. Der aktuell erschienene Finanztest-Artikel erklärt Chancen und Risiken einer Geld­anlage außer­halb des Euro-Raumes und zeigt, welche Anlageformen infrage kommen. Ob Währungs­konto, Fremdwährungs­anleihe, Rentenfonds, Geldmarkt­fonds, Währungs­strategiefonds oder Aktien und Aktienfonds Finanztest ordnet die Anlageformen ein und gibt Tipps.

Schutz vor Inflation [13.10.2011]

Um 2,6 Prozent stiegen in Deutsch­land die Verbraucher­preise im Vergleich zum Vorjahr, so viel wie seit drei Jahren nicht mehr. Für Tages­geld zahlen die meisten Banken aber nicht einmal 2 Prozent Zinsen. Wer seine Erspar­nisse vor der Inflation schützen will, hat’s schwer.
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Steuer auf Finanz­geschäfte: Die Tobin-Tax [11.10.2011]

Möglicher­weise kommt nun doch eine Trans­aktions­steuer auf Finanz­geschäfte. Die Idee ist eigentlich uralt: Bereits vor vierzig Jahren hatte US-Ökonom James Tobin eine Finanz­trans­aktions­steuer vorgeschlagen – die so genannte Tobin-Tax.
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Warum sich Aktien weiterhin lohnen [20.09.2011]

25 Prozent in vier Wochen. So hoch waren die Kurs­verluste an den Börsen im August. Lohnen sich Aktien noch? Finanztest findet, ja.
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Wie Sie Ihr Depot schützen können [20.09.2011]

Anleger können einem Börsencrash vorbeugen, indem sie das Risiko ihres Fonds­depots mindern. Stop-Loss-Kurse sind dabei selten erste Wahl.
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Mindestens 1,20 Schweizer Franken für den Euro [06.09.2011]

Die Schweizerische National­bank tritt der massiven Aufwertung des Franken entgegen. Die Noten­bank will nicht mehr zulassen, dass der Euro unter 1,20 Franken fällt. Diese feste Ober­grenze wollen die Schweizer National­banker mit aller Macht durch­setzen. test.de sagt, was das für Anleger in Fremdwährungen bedeutet.
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Gold kaufen in der Krise? [26.08.2011]

Binnen weniger Tage raste der Gold­preis von 1 700 Dollar auf über 1 900 Dollar, stürzte zurück auf 1 700 Dollar, kletterte wieder auf knapp 1 800 Dollar und pendelte sich schließ­lich bei 1 750 Dollar ein. Ob der jüngste Kurs­sturz eine Trendwende oder nur eine vorüber­gehende Korrektur bedeutet, ist ungewiss. Doch eines zeigen die Preiskapriolen: Gold ist alles andere als eine sichere Geld­anlage. test.de hat die Krisenwährung Gold analysiert.
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Vermögen gut durch die Krise steuern [19.08.2011]

Der Blick auf die Börsen­tafel in Frank­furt kann einem in diesen Tagen Angst bereiten: Auf 5 345 Punkte stürzte der Dax am Freitag morgen nach Handels­beginn ab, und das nach einem Verlust von happigen 6 Prozent am Tag zuvor. Seit seinem Hoch im Juni hat der deutsche Leit­index nunmehr rund ein Drittel seines Wertes verloren. Geraten Sie nicht in Panik, empfiehlt test.de. Wegen der aktuellen Kurs­kapriolen sollten Sie Ihre Geld­anlagen nicht auf den Kopf stellen. Voraus­gesetzt, Sie verfolgen eine gute lang­fristige Anla­gestrategie.
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Leer­verkäufe: Eine Wette ohne Einsatz [16.08.2011]

Mit Leer­verkäufen spekulieren Anleger auf fallende Aktien­kurse. Das ist riskant, verspricht hohe Gewinne und verschärft Börsenkrisen zusätzlich. Einige Länder haben deshalb Leer­verkäufe von Finanz­aktien vorüber­gehend verboten. Doch was genau sind Leer­verkäufe eigentlich?
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Böse, aber nicht ungewöhnlich [12.08.2011]

Dass die Börse crasht, kommt alle paar Jahre vor. Mal sind die Abstände länger, mal kürzer. Anleger sollten sich das vor Augen halten, ehe sie in Angst geraten und ihre Aktien und Fonds zu Tiefst­kursen verkaufen. test.de hat sich die Märkte über vier Jahr­zehnte hinweg angeschaut und fest­gestellt: Auf lange Sicht geht es fast immer aufwärts.
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Umfrage auf test.de: Machen Sie mit [12.08.2011]

Am letzten Handels­tag im Juli zählte der Dax noch über 7 000 Punkte, im August ist er binnen zehn Tagen auf 5 600 Punkte abge­stürzt. So das vorläufige Fazit. Die schlechten Nach­richten reißen nicht ab. Der Sorge um die Kreditwürdig­keit der USA folgten Zweifel an der Zahlungs­fähig­keit Spaniens und Italiens. Die Märkte sind nervös, schon leiseste Gerüchte lösen weitere Kurs­rutsche aus. test.de würde gerne wissen, wie Sie durch die Krise kommen. Steckt Sie die Panik der Börsianer an? Haben Sie Angst um Ihr Geld? Oder bewahren Sie ruhig Blut? Machen Sie mit bei der kleinen Umfrage auf test.de. Schon jetzt ganz herz­lichen Dank!
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Podcast mit Finanztest Chef­redak­teur Tenhagen [11.08.2011]

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Die Schuldenkrise verunsichert viele. Im Gespräch mit Felix Lee erklärt Finanztest-Chef­redak­teur Hermann-Josef Tenhagen anschaulich, was da auf den Märkten passiert ist, welche Auswirkungen das hat, ob man Rating-Agenturen glauben darf und ob für Anleger zurzeit Hand­lungs­bedarf besteht.

Mit kühlem Kopf durch Börsenkrisen [05.08.2011]

Interna­tionale Währungen geraten wegen Staats­defiziten in die Krise, die Kurse an den Aktienmärkten rutschen rasant. test.de gibt Anlegern Tipps, wie sie ihr Geld am besten schützen und gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.
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Höhere Rendite, höheres Risiko [21.07.2011]

Am heutigen Donners­tag treffen sich die Staats- und Regierungs­chefs der Euro-Mitglieds­staaten, um eine Lösung für die Schuldenkrise zu finden. Ein Jahr ist es her, dass sie gemein­sam mit dem IWF das erste Rettungs­paket für Griechen­land auf den Weg brachten und einen 750-Milliarden-Euro schweren Krisenfonds gründeten. Und die Krise ist schlimmer denn je. test.de hat die Anleiherenditen verschiedener Euroländer einer Lang­frist­analyse unterzogen.
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Artikel aus Finanztest 08/2011 [20.07.2011]

Den Beitrag „Ach, Europa“ aus der aktuellen Ausgabe von Finanztest (08/2011) bietet test.de Ihnen hier als Gratis-Download (PDF, 0,5 MB) an.

Interview Tenhagen: „Euro ist sicher“ [15.07.2011]

Die hohen Schulden Griechen­lands und anderer Euro-Länder verunsichern Märkte, Unternehmen und Verbraucher. Finanztest-Chef­redak­teur Hermann-Josef Tenhagen erklärt, warum die Gemein­schafts­währung Bestand hat und gibt Tipps für Urlauber in Europa.
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Wege aus der Krise [14.07.2011]

Um Griechen­land ist es zwischen­zeitlich etwas ruhiger geworden. Jetzt richtet sich der Fokus auf die anderen Schuldenländer, allen voran Italien. Die jüngste Hiobs­botschaft kommt allerdings aus Irland. Die Iren sind von der Rating­agentur Moody’s herab­gestuft worden. Irische Staats­anleihen zählen jetzt wie portugiesische zum „Ramsch“, wie die Branche despektierlich sagt. Die Euro-Krise spitzt sich weiter zu, umfang­reichere Rettungs­pakete werden wahr­scheinlich. test.de antwortet auf die Sorge vieler Anleger, die sich fragen, ob das Schuldendesaster über­haupt noch in den Griff zu kriegen ist.
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Jetzt auch noch Italien [12.07.2011]

Kaum hat sich die Aufregung um Griechen­land gelegt, gerät Italien in den Blick­punkt der Finanz­akteure. Bisher galt das Land unter den hoch verschuldeten PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechen­land, Spanien) als das am wenigsten gefähr­dete. An den Kapitalmärkten geht allerdings die Angst um, dass die Griechen­land-Krise auch die anderen Wackel­kandidaten in die Bredouille bringen könnte. test.de zeigt, wie stark Banken und Versicherungen von einer Ausweitung der Krise betroffen wären.
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Rentenfonds kaufen über­wiegend Qualität [07.07.2011]

Die Kurse von grie­chischen, irischen und portugiesischen Anleihen liegen deutlich unter dem Nenn­betrag. Diese Verluste sind nicht nur für die Käufer der Anleihen problematisch. Auch Anleger, die ihr Geld in Rentenfonds Euro gesteckt haben, hängen unter Umständen mit drin. test.de hat Fonds­manager befragt, was sie im Portfolio haben.
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Die Aktienschere geht auf [01.07.2011]

Die Aktienmärkte reagieren empfindlich auf Krisen. Das war in der Finanz­krise so, und gilt jetzt auch für Griechen­land. Nachdem das grie­chische Parlament am 29. Juni 2011 das Sparpaket beschlossen hatte, stiegen daher außer den Preisen der Anleihen auch die Aktien­kurse, und zwar welt­weit. Auch an der grie­chischen Börse ging es aufwärts. test.de zeigt, wie sich die Aktienmärkte der hoch­verschuldeten Euroländer in den vergangenen fünf Jahren im Vergleich zum deutschen Markt entwickelt haben.
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Happy End oder Bankencrash? [29.06.2011]

Das grie­chische Parlament hat beschlossen, dass es den Sparkurs fortsetzen will. Jetzt liegt die Entscheidung über weitere Finanz­hilfen bei den Regierungen der Euroländer. Viele Deutsche lehnen weitere Zahlungen ab. Sie glauben, man könne so dem Schre­cken ein Ende setzen. Das würde erst recht eine Krise auslösen, warnen dagegen die EU-Politiker. Eine Pleite könnte ein Desaster nach sich ziehen, vergleich­bar mit dem Zusammenbruch der US-Bank Lehman Brothers im September 2008. test.de zeigt anhand von vier Szenarien, was passieren kann.
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Franken und Kronen statt Euro? [24.06.2011]

Jedes Mal, wenn Griechen­land einen Schritt näher an die Pleite rückt, fällt der Euro gegen­über dem Dollar. Sieht es so aus, als ob die Rettung doch noch klappt, steigt er wieder. Das Hin und Her zerrt an den Nerven vieler Anleger. Einige fragten bei unserem Leser­service nach, ob sie ihre Euro besser in anderen Währungen in Sicherheit bringen sollen, beispiels­weise in Schweizer Franken oder Norwegische Kronen. test.de sagt, warum die Idee nicht ohne Risiko ist.
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Anleger können cool bleiben [17.06.2011]

Jetzt warnen sogar schon die USA vor einem Crash in Europa, sollte Griechen­land pleite gehen. Aber ist die Schuldenkrise tatsäch­lich so gefähr­lich? test.de zeigt, welche Folgen die Finanznöte der Griechen für Anleger haben können, die Ihr Geld in Euro-Rentenfonds, Renten-ETFs, Tages­geld und Lebens­versicherungen investiert haben.
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Interview: Kein Grund zur Panik [12.05.2010]

Auch für die anderen Wackel­kandidaten haben die Euroländer und der IWF Milliarden bereit­gestellt. Trotzdem machen sich viele Anleger Sorgen um ihre Erspar­nisse: Was wird aus dem Euro, kommt eine Inflation? Finanztest-Expertin Karin Baur erläutert im Interview auf test.de, welche Auswirkungen die Krise für Anleger hat.
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Auswirkungen auf Rentenfonds [28.04.2010]

Die Krise um Griechen­land spitzt sich zu. Inzwischen haben die Rating­agenturen auch die Kredit­würdig­keit von Portugal und Spanien gesenkt. Beob­achter fürchten, dass bald auch Italien von der Pleite­panik angesteckt werden könnte. Anleger, die ihr Geld in Renten­fonds Euro gesteckt haben, müssen sich nicht sorgen – voraus­gesetzt, die Fonds haben das Geld breit gestreut. Problematischer sind Index­fonds mit Schwer­punkt Süd­europa. test.de gibt Tipps für Anleger.
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