Feuchteschäden in Wohnungen: Schimmel lockt Bakterien
Vorsicht bei Feuchteschäden in Wohnungen: Wo Schimmelpilze Wände und Materialien befallen, machen sich oft auch Bakterien breit. Aufgrund mehrerer Messungen vermutet das Umweltbundesamt, dass die Vermehrung bestimmter Bakterienarten (Actinomyceten) „typisch für feuchtegeschädigte Materialien aus Innenräumen“ ist. Zwar kann die gesundheitliche Wirkung der Actinomyceten noch nicht beurteilt werden, erste Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass die Bakterien schädlich für lebende Zellen in Zellkulturen sein können. Das Umweltbundesamt bekräftigt daher seine Empfehlung, bei sichtbarem Schimmelpilzbefall unbedingt zu sanieren. Geschieht das fachgerecht, seien in Bezug auf die Bakterien keine zusätzlichen Sanierungsmaßnahmen erforderlich.
Tipp: Falls Sie bei verdächtigen Flecken unsicher sind, ob es sich um Schimmel handelt, hilft unsere Analyse Schimmel im Haus.
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