23.01.2003

Fette und Öle zum Braten und Frittieren: „Gut“ ist keins

Fettsäuren: Welche gut tun

Gesättigte Fettsäuren. Sie stecken in tierischen Fetten, aber auch in pflanzlichen Produkten wie Palm- und Kokosfett. Zu viel von diesen Fettsäuren erhöht die Konzentration von schlechtem LDL-Cholesterin im Blut. Das Risiko für Atherosklerose steigt.

Einfach ungesättigte Fettsäuren. Die wichtigste heißt Ölsäure. Sie kommt reichlich in Oliven- und Rapsöl vor. Ölsäure kann im Austausch gegen gesättigte Fettsäuren die Konzentration von schlechtem LDL-Cholesterin im Blut senken.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Am wichtigsten sind Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) und Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure). Wir sollten beide im Verhältnis 5:1 aufnehmen, da der Körper diese essenziellen Fettsäuren nicht bilden kann. Linolensäure hilft, Zellwände zu stabilisieren und macht das Blut flüssiger. Viel Linolensäure steckt in Raps- und Leinöl, kleinere Mengen in grünem Blattgemüse.

Transfettsäuren. Sie können entstehen, wenn Öle und Fette gehärtet werden. Die Fettsäuren erhöhen die Konzentration von schlechtem LDL-Cholesterin im Blut und senken den Anteil an gutem HDL-Cholesterin. Deswegen: Möglichst meiden!

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