28.08.2003

Fairer Handel: Eine Woche für Fairness

Fairer Handel Meldung
Das Transfair-Siegel für Kaffee, Tee, Honig, Kakao und Schokolade, Orangensaft und Süßwaren.

Vom 22. bis 28. September ist in Deutschland eine „faire Woche“ ausgerufen. In dieser Zeit organisieren Handelshäuser, Weltläden, Initiativen, Supermärkte und Verbände viele Aktionen: Probieraktionen und Informationsstände, Podiumsdiskussionen mit Produzenten und Prominenten, „faire“ Warenkörbe werden gepackt. Alles mit dem Ziel, auf den fairen Handel aufmerksam zu machen.

Gerechte Preise für Produzenten

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Rugmark-Siegel für Teppiche, die nicht von Kinderhänden geknüpft wurden.

Fairer Handel bedeutet vor allem, dass die Produzenten in den Ländern des Südens für ihre Ware gerechtere Preise bekommen. Außerdem: Es wird direkt bei den Erzeugern gekauft – so entfällt der Zwischenhandel – und es bestehen langfristige Verträge. Das sichert die Existenz der Produzenten und Arbeiter.

Produkte aus dem fairen Handel sind an Siegeln wie Transfair-Fairtrade, Rugmark oder gepa zu erkennen. Zu finden sind sie nicht mehr nur in Weltläden, sondern auch in Supermärkten und Kaufhäusern, im Versandhandel oder Internet.

Häufig auch „bio“

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Das gepa-Logo zeichnet viele Produkte aus. Die gepa ist das größte Fair-Handelshaus in Europa.

Die Organisationen vermitteln Glaubwürdigkeit und die Produkte sind nicht unbedingt teurer als herkömmliche, hat eine Untersuchung von test gezeigt. So ist Tee manchmal sogar billiger, ein Pfund Kaffee kostet aber etwa einen Euro mehr. Häufig sind die Produkte nicht nur „fair“, sondern auch „bio“. Sie helfen dann nicht nur den Produ­zenten, sondern schützen auch die Gesundheit der Verbraucher.

Tipps: Kaufen Sie, wenn es Ihr Geldbeutel erlaubt, Produkte aus dem fairen Handel. Orientieren Sie sich dabei an den Siegeln. Einige wichtige Siegel haben wir hier abgebildet.

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