Anlässlich der Woche der Umwelt im Garten des Schlosses Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, informierten Experten der Stiftung Waren-test über energiesparende Lampen. Die meisten Fragen der Verbraucher drehten sich um Quecksilber, das in Energiesparlampen steckt. Eine Auswahl:
Frage: Was ist gefährlicher – festes oder flüssiges Quecksilber?
Antwort: Akute Auswirkungen auf die Gesundheit ist von keinem der beiden zu erwarten. Festes Quecksilber, also Amalgam, reduziert beim Bruch der Energiesparlampe die Luftbelastung auf etwa ein Zehntel der Menge des flüssigen Quecksilbers. Ein Nachteil der Lampen mit festem Quecksilber: Sie brauchen etwas länger, bis sie hell werden.
Frage: Was ist zu tun, wenn die Energiesparlampe einmal herunterfällt?
Antwort: Panik ist nicht angebracht. Man sollte aber vorsorglich die Fenster weit öffnen und möglichst für Durchzug sorgen. Alle sichtbaren Reste der Lampe mit Gummihandschuhen beseitigen. Was übrig ist, am besten mit dem Staubsauger absaugen und den Staubbeutel in die Mülltonne werfen.
Frage: Verrät die Verpackung, ob eine Lampe Quecksilber enthält?
Antwort:Die Kennzeichnung auf vielen Lampenverpackungen lässt zu wünschen übrig. Bisher ist oft nur das Kürzel „Hg“ als Warnhinweis zu finden. Es ist die chemische Abkürzung für Quecksilber. Es besteht deutlicher Nachbesserungsbedarf der Anbieter, um den Quecksilberanteil für jeden Käufer verständlich auszuweisen.
Das Protokoll der Diskussion und viele Tipps rund um energiesparende Lampen finden Sie auf www.test.de/chat-licht.
Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.
Schreiben Sie bitte einen Kommentar
Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen.
Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice

Kommentare (1)
weitere Kommentare anzeigen