24.07.2014

Elektrofahr­räder: Die Qualität ist mess­bar gestiegen

Elektrofahrräder Test

Im Test vor einem Jahr fielen die meisten E-Bikes durch. Lenkerbruch, Rahmenbruch, Funk­störungen – neun von 16 Pedelecs bekamen das Qualitäts­urteil Mangelhaft. Die aktuell geprüfte Generation ist deutlich besser. Drei von zehn Modellen schafften ein Gut. Ein Mangelhaft mussten die Tester diesmal nicht vergeben.

Elektrofahrräder 08/2014

  • Batavus Milano E-Go
  • Diamant Beryll Deluxe+
  • Flyer T5 Deluxe
  • Kalkhoff Agattu Impulse 8R HS
  • Kettler Twin Comfort RT
  • Kreidler Vitality Eco 6
  • Pegasus Premio E8 F
  • Raleigh Dover Impulse 8R HS
  • Sinus BC 70
  • Stevens E-Cito

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Test Elektrofahr­räder test 08/2014
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Katastrophale Test­ergeb­nisse im letzten Test

Schlimmer hätte das Ergebnis kaum sein können. Bei zwei Elektrofahr­rädern brach der Rahmen, bei dreien der Lenker, dreimal versagten die Bremsen. Und das waren nur die gefähr­lichsten der vielen Schwach­stellen, die die Stiftung Warentest im vergangenen Jahr entdeckte. Am Ende erhielten nur 2 der 16 geprüften E-Bikes das test-Qualitäts­urteil Gut: Test Elektrofahr­räder Das Risiko fährt beim E-Bike mit.

Diesmal keine mangelhaften Räder

Im Nach­folgetest schneiden von zehn Elektrorädern drei gut ab und vier befriedigend. Trotz aller Fort­schritte bleibt zwar noch immer Luft nach oben. Drei Modelle kommen auf Ausreichend. Doch nicht ein Fahr­rad musste mit Mangelhaft bewertet werden. Der Grund für die besseren Noten sind nicht geringere Anforderungen, sondern bessere E-Bikes.

Stabilere Lenker, bessere Bremsen, entstörte Steuer­elektronik

Zentrale Schwach­stellen des letzten Tests sind abge­stellt. So haben mehrere der untersuchten Modelle der aktuellen E-Bike-Generation in der Preisklasse um 2 500 Euro nun dickere und stabilere Lenker. Alle sind mit gut abge­stimmten hydrau­lischen Bremsen ausgestattet. Und kein einziges über­schreitet bei der Prüfung auf Funk­störung die Grenz­werte.

Starke Akkus – schwacher Rahmen

Oben­drein sind die Akkus leistungs­stärker geworden: Lag die Reich­weite im Vortest zwischen 25 und 80 Kilo­meter, sind es nun unter gleichen Bedingungen 60 bis 100. Aber auch diesmal offen­barten Elektroräder Schwächen. Vier trugen im Dauer­test Schäden davon. Zwar ging von keinem von ihnen ein unmittel­bares Risiko für den Fahrer aus. Aber nennens­werte Blessuren waren durch­aus dabei. Bei einem Elektrofahr­rad riss das Sattel­rohr. Das ist quasi ein Totalschaden: Der Rahmen mus ausgetauscht werden. Drei der geprüften Modelle neigten im Praxis­test zum Flattern, sie schaukelten sich auf.

Unfall­gefahr, vor allem mit Gepäck

Vor allem mit Gepäck kann sich der Rahmen aufschaukeln – Lenker und Rahmen schla­ckern dann schwer kontrollier­bar hin und her. Je höher das Tempo, desto stärker, erst recht, wenn es bergab geht. Ein über­fahrener Gulli­deckel kann der Auslöser für Flattern sein, das bei einem unerfahrenen Fahrer im Extremfall zum Sturz führen kann. Flatterfreie Räder mit tiefem Durch­stieg sind für Konstrukteure eine Heraus­forderung: Ein einziges Rahmenrohr trägt bei dieser meist­verkauften Produkt­gruppe unter den E-Bikes das gesamte Gewicht von Fahr­rad, Fahrer und Gepäck. Es muss Biege- und Torsions­kräften widerstehen, die beim klassischen Herren­rahmen auch vom Ober­rohr aufgenommen werden. Die Aufgabe ist lösbar. Vier Räder neigen kaum zum Flattern und bleiben selbst mit einigem Gepäck auf dem Träger und bei höherem Tempo – bis etwa 30 km/h – stabil und spurtreu.

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