15.10.2010

E-Book-Reader: Bücher­schrank fürs Hand­gepäck

Tipps

  • E-Books ausprobieren. Um E-Books zu lesen, müssen Sie sich nicht unbe­dingt einen E-Book-Reader zulegen. Das ist auch auf dem PC, auf Smartphones und manchen trag­baren Video­spielern möglich. Ein beliebtes kostenloses Lese-Programm für Wind­ows-PCs und Apples iPhone und iPod-Touch ist zum Beispiel Stanza von Lexcycle (www.lexcycle.com). Online-Buch­händler verweisen oft auf das ebenfalls kostenlose PC-Programm Digital Editions von Adobe (www.adobe.com).
  • E-Books kaufen. Das Angebot an deutsch­sprachigen E-Books ist noch recht über­schaubar. Nach eigenen Angaben haben selbst die besser sortierten Anbieter nur einige Zehn­tausend Titel im Angebot. Zum Vergleich: Das Verzeichnis liefer­barer Bücher (VLB) listet derzeit 1,2 Millionen gedruckte Titel. Viele Bücher, darunter die meisten aktuellen Bestseller, gibt es nur mit Kopier­schutz. Der regelt zum Beispiel, auf wie vielen Lesegeräten ein Buch ange­zeigt werden darf und in welchem Umfang Sie Texte und Text­passagen ausdrucken oder am Computer in andere Programme kopieren können.
  • Kopier­schutz­systeme. Die meisten europäischen Anbieter von E-Books nutzen den Kopier­schutz Adept (Adobe Digital Experience Protection Technology) des Software-Anbieters Adobe. Amazon und Apple haben dagegen jeweils ihre eigenen Systeme. Damit Sie kopier­geschützte Bücher darstellen können, muss die Lese-Software oder der E-Book-Reader das verwendete Kopier­schutz­system unterstützen. Manche Reader unterstützen über­haupt keinen Kopier­schutz.
  • Gratis-E-Books laden. Gemeinfreie Bücher, deren Urheberrecht schon ausgelaufen ist, können Sie im Internet auch kostenlos erhalten. Der Schutz nach deutschem Urheberrecht endet 70 Jahre nach dem Tod des Autors. So gibt es ein großes Angebot an kostenlosen Klassikern. Eine beliebte Anlauf­stelle für gemeinfreie Gratis-E-Books ist das amerikanische Project Guten­berg (www.gutenberg.org), das auch viele deutsche Texte bereithält. Auch manch kommerzieller E-Book-Anbieter, wie etwa Amazon.com, bietet zusätzlich kostenlose Klassiker an. Zudem gibt es auto­renspezi­fische Projekte, wie zum Beispiel das der Karl-May-Gesell­schaft (www.karl-may-gesellschaft.de).
  • E-Books auf den Reader laden. Traditionell bezieht der Nutzer seine E-Books über den Web-Browser am PC, lädt sie auf den Rechner herunter und über­trägt sie dann von dort auf das Lesegerät. Anders läuft es beim Amazon Kindle: Hier können Sie Bücher zwar auch übers Web kaufen, doch auf das Lesegerät kommen sie per Mobil­funk direkt von Amazon. Sie können die Bücher auch direkt vom Kindle-Reader aus kaufen. Auch mit E-Reader-Programmen für Smartphones, wie zum Beispiel Stanza oder Apples iBooks für iPhone, iPod und iPad haben Sie die Möglich­keit, Bücher per Funk direkt auf das Gerät zu laden.
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