04.02.2013

Der historische Test (02/1973): Tonbandgeräte – Tonspiele für Fort­geschrittene

Der historische Test (02/1973) Test

„In jedem dritten bundes­deutschen Haushalt“, schreibt test in der Februar-Ausgabe 1973, „steht ein Tonbandgerät – und wird kaum benutzt.“ Wenn aber, dann anscheinend rauchend und Whisky-trinkend – so jedenfalls das Aufmacher­bild des Tests. Im Schnitt kosteten die 16 getesteten Modelle 700 Mark – 1973 eine Menge Geld. Dafür über­trafen die Geräte beim Klang aber auch DIN-Norm 45500 für Hifi-Qualität. Hier die Test­ergeb­nisse von Grundig bis Uher.

Bedienungs­elemente oft unüber­sicht­lich ange­ordnet

Hier der Original­einstieg in die Geschichte des Tests aus dem Heft 02/1973:

„Ein Stereo-Tonbandgerät für 700 Mark ist nicht für jedermann das richtige. Nur anspruchs­volle Musiklieb­haber und ehrgeizige Tonband­amateure werden mit einem solchen elektro­akustischen Tonabnehmer auf ihre Kosten kommen. 16 Modell in der Preisspanne von 600 bis 900 Mark (ausgenommen ein billigeres Neckermann-Modell) hatten wir im Test, darunter drei ohne Endverstärker. Auch hier ergab eine Umfrage im Handel, daß die Preise bei gleichen Modellen erheblich schwanken, wenn auch nicht so stark wie bei HiFi-Platten­spielern und Steuergeräten. In ihren mecha­nischen und elektrischen Eigenschaften erfüllen fast alle Geräte HiFi-Ansprüche. Die Bedienung dagegen läßt noch viele Wünsche offen. Unüber­sicht­lich ange­ordnete, schlecht gekenn­zeichnete und schwergängige Bedienungs­elemente können die Freude am Tonbandeln dämpfen. Insgesamt gesehen gab es aber fast nur gute Noten.“

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