Elf Seiten für einen Test in test – davon können Redakteure und Projektleiter heute meist nur träumen. 1973 war das anscheinend anders. Noch erstaunlicher für welches Thema die Heftverantwortlichen seinerzeit diesen großzügigen Platz eingeräumt haben: Sporttauchgeräte. Nicht bekannt ist heute, wie groß die Zielgruppe für diesen Test Anfang der 70er Jahre war. Bekannt jedoch: Die Stiftung Warentest hat Sporttauchgeräte später nicht mehr getestet.
„Wochenlang ins frühjahrskalte Mittelmeer“
Hier der Originaleinstieg in die Geschichte des Tests aus dem Heft 01/1973:
- „Vier Taucher und eine Taucherin stiegen wochenlang zum Erstaunen der frierenden Zuschauer ins noch frühjahrskalte Mittelmeer. Aber nicht zum Spaß.
- Im Auftrag der Stiftung Warentest und angeregt durch die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) und deren Rettungstaucher wurden geprüft: elf Lungenautomaten, sechs Preßluftflaschen mit Armaturen und Bänderungen sowie dazugehörige Doppelzehner-Flaschenpakete.
- Das Ergebnis dieser Tauchversuche und der umfangreichen Laborprüfungen: Der größte Teil der Geräte ist zufriedenstellend oder sogar gut. Aber einige wiesen recht erhebliche Mängel auf – bei so ,lebenssichernden’ Geräten eine bedenkliche Sache. Sechsmal wurde die Note ,weniger zufriedenstellend’ vergeben; einmal war das Urteil vernichtend: ,Vom Kauf abzuraten’.
- Ganz klar zeigte sich im Testverlauf: Auch die besten Geräte sind nicht wartungsfrei. Die Stiftung Warentest empfiehlt deshalb jedem Taucher, seine Ausrüstung oft nachprüfen zu lassen. Möglichst einmal im Jahr.“
Download des vollständigen Artikels als pdf
Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.
Schreiben Sie bitte einen Kommentar
Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen.
Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice

Kommentare (0)
weitere Kommentare anzeigen