13.01.2013

Der historische Test (01/1973): Tauchgeräte – Manchen ging die Luft aus

Elf Seiten für einen Test in test – davon können Redak­teure und Projektleiter heute meist nur träumen. 1973 war das anscheinend anders. Noch erstaunlicher für welches Thema die Heft­ver­antwort­lichen seiner­zeit diesen groß­zügigen Platz einge­räumt haben: Sport­tauchgeräte. Nicht bekannt ist heute, wie groß die Zielgruppe für diesen Test Anfang der 70er Jahre war. Bekannt jedoch: Die Stiftung Warentest hat Sport­tauchgeräte später nicht mehr getestet.

„Wochen­lang ins früh­jahrs­kalte Mittel­meer“

Hier der Original­einstieg in die Geschichte des Tests aus dem Heft 01/1973:

  • „Vier Taucher und eine Taucherin stiegen wochen­lang zum Erstaunen der frierenden Zuschauer ins noch früh­jahrs­kalte Mittel­meer. Aber nicht zum Spaß.
  • Im Auftrag der Stiftung Warentest und angeregt durch die Deutsche Lebens­rettungs-Gesell­schaft (DLRG) und deren Rettungs­taucher wurden geprüft: elf Lungen­automaten, sechs Preß­luft­flaschen mit Armaturen und Bänderungen sowie dazu­gehörige Doppelzehner-Flaschenpakete.
  • Das Ergebnis dieser Tauch­versuche und der umfang­reichen Laborprüfungen: Der größte Teil der Geräte ist zufrieden­stellend oder sogar gut. Aber einige wiesen recht erhebliche Mängel auf – bei so ,lebens­sichernden’ Geräten eine bedenk­liche Sache. Sechs­mal wurde die Note ,weniger zufrieden­stellend’ vergeben; einmal war das Urteil vernichtend: ,Vom Kauf abzu­raten’.
  • Ganz klar zeigte sich im Test­verlauf: Auch die besten Geräte sind nicht wartungs­frei. Die Stiftung Warentest empfiehlt deshalb jedem Taucher, seine Ausrüstung oft nach­prüfen zu lassen. Möglichst einmal im Jahr.“

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