01.01.2013

Der historische Test (01/1973): Haartrockner – Heuler und Störer

Wer schön sein will, muss leiden. Im Test Haartrockner aus test 01/1973 besteht dieses Leid aus gestörtem Fernseh­empfang und mit 80 Phon heulenden Geräten. Eine andere „Weiter­entwick­lung“ aus den 70er-Jahren scheint sich nicht durch­gesetzt zu haben: die Verwendung des Haartrock­ners als Trockenhaube. Womöglich, weil die Tester Mängel bei der Kontinuität des Luft­stroms ausmachten. Wenn über­haupt, so die Tester damals, funk­tioniere das Ganze nur bei Einnahme einer starren Haltung. Auf Dauer sei das ziemlich strapaziös!

Heuler und Störer

Hier der Original­einstieg in die Geschichte des Tests aus dem Heft 01/1973:

„Haartrockner sollen – wie der Name sagt – Haare trocknen. Manche können noch mehr, nämlich ,Schnee’ auf die Matt­scheibe ,zaubern’. Solche Geräte sind nicht ausreichend funk­entstört und verstoßen gegen das Funk­schutz­gesetz. Bei 6 der 17 Hand­haartrockner (ca. 20 bis 50 Mark), die wir im Test hatten, sind solche unlieb­samen Begleit­erscheinungen möglich. Auch sonst gab es manches zu bean­standen: Fünf Modelle zeigten Mängel in der elektrischen Sicherheit, zehn belästigten durch zu starkes Lauf­geräusch. Die Trocken­eigenschaften dagegen sind bei fast allen Fabrikaten gut bis zufrieden­stellend. Insgesamt erhielten sechs die Note ,gut’, neun waren ,weniger zufrieden­stellend’, haupt­sächlich wegen Mängeln in der Sicherheit und fehlender Funk­entstörung. Hand­haartrockner lassen sich auch in Trockenhauben verwandeln. Acht Modelle werden mit Plastikhaube und Ständer als Normal­zubehör angeboten. Mit den Heimtrockenhauben können sie jedoch nicht konkurrieren. Infolge ungleich­mäßiger Wärmever­teilung trocknen die Haare unter der Haube sehr viel lang­samer. Da sie nicht allzu häufig verwendet werden und außerdem auch einzeln gekauft werden können, haben wir die Prüf­ergeb­nisse nicht in das Qualitäts­urteil einbezogen.“

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