20.11.2001

DAB-Bank: Hohe Preise für Kleinanleger

Eine neue Preisstruktur mit teilweise kräftigen Aufschlägen gibt es seit 15. Oktober bei der ehemaligen Direkt Anlage Bank, jetzt DAB-Bank ( www.dab.com ). Neuerdings werden die Kunden nach ihrem Anlageverhalten in drei Kategorien unterteilt. Wer oft und mit großen Summen handelt, erhält Rabatte. Für Anleger, die nur gelegentlich kleine Orders aufgeben, wird es mitunter deutlich teurer.

So beträgt die Mindestgebühr für eine Onlineorder für "Classic"-Kunden nunmehr 12,95 Euro, eine telefonische Order kostet mindestens 17,95 Euro. Vorher lag das Minimum bei nur 8,60 Euro (online) beziehungsweise 9,60 Euro plus 0,45 Prozent des Transaktionsvolumens bei einer telefonischen Order.

Von der Umstellung betroffen sind auch Fondssparer: Bei unserem letzten Konditionenvergleich hatte die DAB Bank noch über 100 Fonds als Sparpläne im Angebot, die meisten davon mit reduziertem Ausgabeaufschlag. Seit 15. Oktober 2001 stehen nur noch 50 Fonds zur Auswahl, von denen nicht einmal die Hälfte mit Rabatten versehen ist.

Viele Fondssparer müssen deshalb neuerdings für weitere Einzahlungen in ihren laufenden Sparplan höhere Ausgabeaufschläge hinnehmen. Wer auf einen der jetzt als Sparplan angebotenen Fonds umsteigen möchte, hat bis Ende November die Möglichkeit, den bereits angesparten Betrag ohne Ausgabeaufschlag umzuschichten.

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