21.02.2013

ComfortCard Plus von Sant­ander: Teurer Dauer­kredit per Plastikkarte

ComfortCard Plus von Santander Schnelltest

Der Kauf auf Teilzahlung soll besonders gut klappen mit der ComfortCard plus der Sant­ander Consumer Bank. Händler bieten Sie Kunden an, die nicht sofort bezahlen wollen. Die Gefahr bei der Sache: Es droht die Dauer­verschuldung.

12 Monate keine Zinsen

Beim Kauf von Unterhaltungs­elektronik oder Möbeln bieten Händler den Kunden auch Kauf auf Teilzahlung an, etwa mit der ComfortCard plus der Sant­ander Consumer Bank. Bei der „Aktions­karte 12 Monate“ zahlt der Nutzer bei einem Kauf zwölf Monate lang keine Zinsen. Bei der „Aktions­karte 6 Monate“ sind es sechs Monate, allerdings sind mehrere Käufe möglich.

Dann langt die Bank zu

Die Zins­freiheit endet für die Käufe sechs Monate, nachdem die Karte ausgestellt wurde. Wenn der Kunde den Kredit nicht im Aktions­zeitraum von sechs beziehungs­weise zwölf Monaten zurück­zahlt, langt die Bank kräftig zu: 9,90 Prozent Effektivzins für eine Summe bis 1 000 Euro, 13,90 Prozent für mehr als 1 000 Euro. Die Karte selbst ist kostenlos. Der Kunde kann die Höhe der Monats­rate für den Kredit selbst fest­legen, mindestens müssen es 2,5 Prozent des Saldos (oder 13 Euro) sein. Sonderzah­lungen sind jeder­zeit möglich. Zudem ist die Karte als Girocard (früher ec-Karte) mit Maestro-Symbol welt­weit und für Onlinekäufe einsetz­bar. Dann muss der Kunde die anfallenden Zinsen allerdings sofort zahlen.

Gefahr der Dauer­verschuldung

Die ComfortCard plus von Sant­ander birgt die Gefahr der Dauer­verschuldung. Nur wer den Kredit in der zins­losen Zeit getilgt hat, bekommt die 0-Prozent-Finanzierung. Danach wird die Karte zum teuren Dauer­kredit.

Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.

Kommentare (0)

weitere Kommentare anzeigen

Alle Kommentare anzeigen

Schreiben Sie bitte einen Kommentar

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice