05.10.2012

Cars­haring: Neun Cars­haring-Flotten im Test

Cars­haring: Cars­haring-Anbieter im Praxis­test

Carsharing Test

Wer nur gelegentlich ein Auto braucht, kann mit Cars­haring viel Geld sparen – und zugleich mobil bleiben. Das haben bereits die Experten von Finanztest in Rechenbei­spielen im Test Carsharing – Teile und Spare ermittelt. Nun haben die Experten der Zeit­schrift test auch die Praxis­tauglich­keit der Cars­haring-Systeme unter die Lupe genommen. Von den Firmen im Test fahren fünf mit guten Noten voran, die übrigen schneiden befriedigend ab.

Carsharing 10/2012 - Mit festen Miet­stationen und lang­fristiger Buchungs­möglich­keit

  • Cambio Cars­haring 
  • Drive Cars­haring 
  • Flinkster 
  • Greenwheels 
  • Stadt­mobil 
  • Teil­auto 

Carsharing 10/2012 - Ohne Miet­stationen, nur kurz­fristige Buchungs­möglich­keit

  • Car2go 
  • DriveNow 

Carsharing 10/2012 - Besonderheit

  • Quicar 

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Test Cars­haring test 10/2012
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Geld sparen mit Cars­haring

Mit Cars­haring lässt sich viel Geld sparen. Viele Anbieter verlangen keinen oder nur einen geringen Monats­beitrag, die Aufnahme­beiträge sind oft nied­rig. Abge­rechnet werden nur die gebuchten Zeiten und die gefahrenen Kilo­meter. Möglich sind auch Kurz­zeitmieten von zum Beispiel nur einer Stunde. Wer nur wenige tausend Kilo­meter im Jahr mit dem Auto unterwegs ist, kann durch den Umstieg vom Privatwagen auf Cars­haring mehrere hundert oder sogar mehr als tausend Euro pro Jahr sparen.

Weniger Stress, mehr Möglich­keiten

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Cars­haring ist für die Kunden erfreulich komfortabel. Die Firmen kümmern sich um vieles, was beim Privatwagen Stress macht und viel kostet: Auto­kauf, Finanzierung, Steuern, Reparaturen, Reifen­wechsel, Lack­pflege, Haupt­unter­suchung, Versicherung und vieles mehr. Vor allem in den Städten nutzen immer mehr Menschen das Cars­haring als eine Variante in einem Mix verschiedener Verkehrs­mittel, zu dem auch das Fahr­rad, Busse, Bahnen, Taxis, Mitfahr­zentralen und Mietwagen gehören. Auch die Umwelt profitiert: Je mehr Menschen sich Autos teilen, desto weniger müssen gebaut werden. So lassen sich wert­volle Ressourcen sparen und weniger Blech verstopft die Innen­städte.

Viel Auswahl – vom kleinen Flitzer bis zum Neunsitzer

Die Verfügbarkeit der Cars­haring-Autos erwies sich im Test als gut oder sogar sehr gut. Bei Buchungs­anfragen eine Woche vorher mussten die Tester aber manchmal Kompromisse bei der Abhol­station oder beim Fahr­zeug­typ machen. Vorteil des Cars­harings gegen­über einem Privatwagen ist die Vielfalt der Autos. Wer mitmacht, hat die Chance, für jeden Zweck das optimale Fortbewegungs­mittel zu mieten. Zum Beispiel kleine Flitzer, geräumige Kombis oder sogar 9-Sitzer. Vor allem die Firmen Cambio Cars­haring, Drive Cars­haring, Flinkster, Stadt­mobil, Teil­auto und Quicar bieten eine beacht­liche Palette. Spannende Entwick­lung: Auch große Auto­konzerne wie BMW, Daimler und Volks­wagen mischen mit und experimentieren mit neuen Cars­haring-Konzepten.

Lange im voraus buchen oder spontan suchen

Klassische Cars­haring-Anbieter stellen ihre Autos an festen Stationen bereit, zu denen der Nutzer sein Auto am Ende der Miet­zeit zurück­bringt. Anders bei den Fahr­zeugen von Car2go und DriveNow: Sie stehen nicht an festen Stationen. Der Kunde kann sie einfach dort abstellen, wo seine Fahrt endet. Der nächste Interes­sent findet sie dann dank GPS- und Mobil­funk­technik via Smartphone-App. Reser­vieren lassen sich diese Autos allerdings nur 15 Minuten im voraus. Bei den Fahr­zeugen der meisten anderen Anbietern sind auch Buchungen Wochen oder Monate im voraus möglich. Zum vereinbarten Zeit­punkt stehen die Autos dann an der gewünschten Miet­station.

Im Praxis­test und auf dem Prüf­stand

Die Tester der Stiftung Warentest ermittelten bei den 9 Cars­haring-Unternehmen verdeckt. Sie meldeten sich als ganz normale Nutzer an, buchten Fahr­zeuge und fuhren Probe. Das gelang nicht immer auf Anhieb. In einzelnen Fällen gab es Probleme beim Öffnen oder Schließen. Insgesamt 45 Autos fuhren die Tester zu tech­nischen Prüf­stellen, um sie dort von tech­nischen Sach­verständigen durch­checken zu lassen. Mängel zeigten sich in den Allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB) einzelner Anbieter.

Einfach mal ausprobieren

Unterm Strich sind die Test­ergeb­nisse ermutigend. Abge­sehen von Kinder­krankheiten ließen sich die Cars­haring-Fahr­zeuge meist problemlos nutzen. Da die Kosten relativ gering sind, raten die Experten von test: Einfach mal ausprobieren. Egal ob als Ersatz für den Privatwagen oder einfach nur als Zweitwagen – wie gut man im eigenen Leben mit dem Auto­teilen klar­kommt, muss jeder selbst testen.

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