Auf einem Kongress in Berlin haben Mediziner eine freiwillige Selbstkontrolle in der Schönheitschirurgie gefordert: Beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte solle ein Melderegister für Silikonimplantate (Foto) eingerichtet werden, in dem Chargennummer, Herstellungs- und Verfallsdatum vermerkt werden. Die Angaben sind vor allem bei Infektionen oder Materialschäden und juristischen Auseinandersetzungen wichtig. „Die Gefahr einer Infektion besteht nach einem Eingriff immer“, sagt Dr. Hans Rudolph, Vorsitzender des Arbeitskreises Krankenhaushygiene. Die Infektionserhebung funktioniere in Deutschland nicht – selbst in Krankenhäusern, die unter strengen Standards Knie- oder Hüftprothesen einsetzten.
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