Blutdruck und Hochdruck: Druck ablassen
Systole, Diastole: Unser Herz schlägt etwa 60 bis 80 Mal pro Minute, pumpt Blut durch den Körper. Bei jedem Schlag zieht es sich zuerst zusammen, presst das Blut durch die Blutgefäße und führt es zum Herzen zurück. Das Herz öffnet sich, füllt sich mit Blut. Der systolische Wert beim Messen markiert den hohen Druck beim Zusammenziehen des Herzens, die Diastole den niedrigeren Druck während der Herzfüllung.
Sklerose: Bluthochdruck schädigt die inneren Gefäßwände der Arterien und Blutgefäße. Blutfette und Kalk lagern sich ab. Die Gefäße werden immer enger. Herzinfarkt und Schlaganfall drohen. Die Nieren nehmen Schaden.
Protokollieren: Der Blutdruck unterliegt starken tageszeitlichen, aber auch jahreszeitlichen Schwankungen. Deshalb ist es wichtig, ihn regelmäßig und unter gleichen Bedingungen zu kontrollieren. Patienten sollen sich bewusst werden, dass der Blutdruck keine feste Größe ist. Morgens gegen 3 Uhr sind die Werte in der Regel am niedrigsten, zwischen 7 und 9 Uhr am Morgen oft am höchsten – die Zeit, während der sich häufig Herzinfarkte ereignen.
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