13.01.2006

Blutdruckmessgeräte: Die Bessermesser

Blutdruck und Hochdruck: Druck ablassen

Systole, Diastole: Unser Herz schlägt etwa 60 bis 80 Mal pro Minute, pumpt Blut durch den Körper. Bei jedem Schlag zieht es sich zuerst zusam­men, presst das Blut durch die Blut­gefäße und führt es zum Herzen zurück. Das Herz öffnet sich, füllt sich mit Blut. Der systolische Wert beim Messen markiert den hohen Druck beim Zu­sam­menziehen des Herzens, die Diastole den niedrigeren Druck während der Herzfüllung.

Sklerose: Bluthochdruck schädigt die inneren Gefäßwände der Arterien und Blutgefäße. Blutfette und Kalk lagern sich ab. Die Gefäße werden immer enger. Herzinfarkt und Schlaganfall drohen. Die Nieren nehmen Schaden.

Protokollieren: Der Blutdruck unterliegt starken tageszeitlichen, aber auch jahreszeitlichen Schwankungen. Deshalb ist es wichtig, ihn regelmäßig und unter gleichen Bedingungen zu kontrol­lieren. Patienten sollen sich bewusst werden, dass der Blutdruck keine feste Größe ist. Morgens gegen 3 Uhr sind die Werte in der Regel am niedrigsten, zwischen 7 und 9 Uhr am Morgen oft am höchsten – die Zeit, während der sich häufig Herzinfarkte ereignen.

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