Definition von Berufsunfähigkeit
Frage: Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit?
Finanztest-Antwort: Bei einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt der Versicherer bereits, wenn der Kunde seine zuletzt ausgeführte berufliche Tätigkeit zu 50 Prozent nicht mehr ausüben kann, er also weder in seinem Job noch in einer anderen Tätigkeit, die der bis dahin erreichten beruflichen Qualifikation, Erfahrung und Lebensstellung entspricht, arbeiten kann.
Die private Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt erst, wenn der Versicherte zu 100 Prozent invalide ist, er also weder seinem Job noch irgendeiner anderen beruflichen Tätigkeit nachgehen kann. Die berufliche Qualifikation, Erfahrung, bisherige Lebensstellung oder Arbeitsmarktlage sind ohne Belang. Die Möglichkeit, stundenweise zu arbeiten, schließt eine Erwerbsunfähigkeit nicht unbedingt aus.
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