26.02.2004

Beratung in Apotheken: Mehr schlecht als recht

Mäßige Bilanz

Der mäßige Gesamteindruck unseres aktuellen Apothekentests setzt eine für die Apothekerschaft wenig rühmliche Testreihe fort. Mit der Beratungsleistung in Apotheken war es schon in früheren Untersuchungen der Stiftung Warentest nicht weit her: Bestenfalls konnte man sich die Frage stellen, ob bei der Beratungsqualität das Glas nun halb voll oder halb leer war: „Risiken und Nebenwirkungen“ titelten wir im Jahr 1999, nachdem der Kunde Patient nur bei jeder vierten von 60 geprüften Apotheken in Berlin und Brandenburg akzeptable Auskünfte erhielt. „Das Geschäft geht vor“ hatte es bereits im Jahr 1991 geheißen: Damals war an Kinder sogar Hochprozentiges abgegeben worden.

Interne Testkäufe der Arbeitsge­mein­schaft der Deutschen Apotheker zum Test der Beratungsqualität sollen übrigens noch weit schlechter ausgefallen sein als unsere Ergebnisse. Das ist jedenfalls in Fachkreisen zu hören.

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