Bankgebühren : Große Unterschiede bei Depotkosten und Transaktionsgebühren
15.01.2008
Millionen von Anlegern verschenken jedes Jahr Geld für teure Depots und hohe Gebühren für Wertpapierkäufe. Dabei kann man bei preisgünstigeren Anbietern nicht nur einige Hundert Euro sparen, sondern sein Depot auch fit machen für die ab 2009 gültige Abgeltungsteuer. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest, die für die Februar-Ausgabe Depotkosten und Transaktionsgebühren von 35 Banken untersucht und gewaltige Unterschiede gefunden hat.
Für einen Aktienkauf im Wert von 50.000 Euro zahlt ein Anleger in den meisten Bankfilialen um die 500 Euro Gebühren. Online kostet ein gleicher Kauf- oder Verkaufsauftrag bei vielen Direktbanken nur etwa 10 bis 30 Euro. Ganz vermeiden lassen sich Gebühren für Kauf- oder Verkaufsaufträge nicht. Die Aufbewahrung der Wertpapiere ist dagegen kostenlos möglich, zum Beispiel ohne Nebenbedingungen bei DABbank oder ING-Diba. Bei anderen Banken zahlt man hierfür bis zu 180 Euro pro Jahr.
Die Abgeltungsteuer bringt es mit sich, dass Anleger am besten noch im Jahr 2008 all die Aktien, Anleihen und Fonds kaufen, die sie langfristig behalten wollen. Nur dann können sie künftige Kursgewinne steuerfrei einstreichen, wenn sie die einjährige Spekulationsfrist hinter sich haben.
Der ausführliche Bericht findet sich in der Februar-Ausgabe von Finanztest oder im Internet unter www.test.de.
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