27.11.2012

Auto­versicherung: Jetzt bei Kündigung Gas geben

Autoversicherung Test

Für viele Auto­fahrer bringt die Rechnung der Auto­versicherung für 2013 Beitrags­erhöhungen. Die Stiftung Warentest hat die Preise von 155 Angeboten untersucht: Die Preise bei Allianz, ADAC oder Zurich steigen um bis zu 17 Prozent. Auto­fahrer sollten prüfen, ob sie die Mehr­kosten nicht durch einen Anbieter­wechsel vermeiden können. Wer eine Beitrags­erhöhung bekommen hat, hat einen Monat Zeit. Für alle anderen gilt: Bis zum 30. November muss die Kündigung beim Versicherer sein.

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuel­leren Test: Autoversicherung.

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Preis­erhöhungen beim Kasko­schutz

Die Unter­suchung der Stiftung Warentest zeigt: Die Preise steigen vor allem beim Kasko­schutz. Ein 40-jähriger Modell­kunde mit einem neuen Audi A6 Avant 2.0 TDI zahlt etwa bei der Allianz für Haft­pflicht und Voll­kasko 133 Euro pro Jahr mehr als noch im September 2012. Sein Preis im Tarif „Mein Auto“ steigt von zuvor 788 Euro auf 921 Euro. Das entspricht einem Aufschlag von 17 Prozent. Bei anderen Versicherungs­gesell­schaften liegt der Anstieg aber oft unter 10 Prozent. Und einige Anbieter wie die Huk-Coburg Allgemeine und die Württem­bergische senken sogar leicht die Preise.

Tipp: Wenn Sie es sich bequem machen möchten: Für 16 Euro ermittelt Ihnen die Stiftung Warentest güns­tige Angebote nach Ihren Vorgaben – über die Analyse Autoversicherungen.

Autos bekommen andere Typklasse

Steigt der Preis für die Auto­versicherung, kann das auch an veränderten Unfall­statistiken liegen. Jedes Jahr durch­forstet der Gesamt­verband der Versicherungs­wirt­schaft die Unfall­statistiken und stuft anschließend einige Auto­typen in neue Typklassen um. Je häufiger ein Auto­typ in Unfälle verwickelt war, desto höher die neue Typklasse. Beispiel der Opel Astra-J Sport­stourer 1.4T: Diese Modell wurde in der Voll­kasko um acht Klassen schlechter gestuft, er rutscht von Typklasse 14 auf die Typklasse 22. Das kann die Voll­kasko­versicherung mehrere hundert Euro teurer machen. Wer allerdings zu einem sehr güns­tigen Anbieter wechselt, kann diese an sich unver­meidliche Preis­erhöhung möglicher­weise umgehen.

Wichtig: Versicherte, die eine Beitrags­erhöhung bekommen haben, haben für die Kündigung einen Monat Zeit ab Erhalt des Schreibens mit der Beitrags­erhöhung. Für alle anderen Wechselwil­ligen gilt: Bis zum 30. November muss ihre Kündigung beim alten Versicherer sein.

Mit Werk­statt­tarif Geld sparen

Auto­fahrer mit Teilkasko­schutz oder Voll­kasko­schutz können sparen, in dem sie bei ihrem oder einem neuen Anbieter einen Tarif mit Werk­statt­bindung wählen. Die Versicherer haben mit ihren Part­nerwerk­stätten güns­tigere Reparaturpauschalen ausgehandelt. Deswegen belohnen sie Kunden in Werk­statt­tarifen mit bis zu 20 Prozent Preisrabatt. Werk­statt­bindung bedeutet: Bei Kaskoschäden darf der Versicherungs­nehmer nicht frei wählen, wo er sein Auto reparieren lässt. Er muss das Auto in die von der Versicherung vorgegebene Werk­statt bringen. Wem es egal ist, in welcher Werk­statt sein Auto repariert wird, kann sich ruhig auf die Werk­statt­bindung einlassen.

Antworten zur Auto­versicherung im Chat

Was unterscheidet eigentlich Teilkasko von Voll­kasko? Gibt es eine Regel, ab welchem Fahr­zeugalter eine Voll­kasko­versicherung über­flüssig ist. Warum müssen Senioren mehr für die Auto­versicherung zahlen als jüngere Fahrer. Antworten auf diese und viele weitere Fragen haben die Finanztest-Experten Beate-Kathrin Bexterm­öller und Michael Sittig im jüngsten Chat zur Autoversicherung auf test.de gegeben.

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