09.09.2005

Auslandsjahr: Abenteuer Ausland

Tipps

  • Bewerbung: Das Gespräch sollte von geschultem Personal geführt werden, nicht nur von Ex-Gastschülern.
  • Vorbereitung: Gute Austauschorganisationen bieten eine intensive Vorbereitung. Zumindest ein mehrtägi­ges Seminar sollte verpflichtend sein. Auch die Nachbereitung ist wichtig.
  • Unterlagen: Aufgrund der schriftlichen Bewerbungsunterlagen wählen die Gastfami­lien aus. Daher lohnt sich etwas Mühe und Aufwand. Fotos immer mit ordentlicher Kleidung und natürlichem Auftreten. Lächeln nicht vergessen. Wertvorstellungen im Gastland berücksich­ti­gen. Beispiel: Lange Haare oder Ohrringe bei Jungen lassen manche Amerikaner an Homosexualität denken.
  • Telefon: Zwar fördert es nicht die Integration in die Gastfamilie, täglich nach Hause zu telefonieren. Dennoch sollten Sie sicherstellen, dass die Gastfamilie kein Telefonverbot aussprechen darf.
  • Partner: Bei USA-Aufenthalten sollte die Partnerorganisation CSIET-Mitglied (Council on Standards for International Educational Travel) sein.
  • Preis: Preise und Leistungen sind unterschiedlich und schwer vergleichbar, weil vieles, das bei einigen Anbietern im Preis enthalten ist, bei anderen extra kostet.
  • Zahlweise: Wählen Sie Anbieter, die nicht schon nach Erhalt des Sicherungsscheins den gesamten Preis verlangen. Ein Restbetrag sollte erst nach der Vermittlung der Gastfamilie bezahlt werden.
  • Rücktritt: Der Anbieter soll sich nicht das Recht vorbehalten, vor Reisebeginn vom Vertrag zurückzutreten.
  • Platzierung: Versuchen Sie, eine frühe Frist für die Nennung der Gastfa­milie zu vereinbaren. Das Gesetz erlaubt einen kostenlosen Rücktritt, wenn sie zwei Wochen vor Reisebeginn nicht genannt wurde.
  • Versicherung: Eine Krankenversicherung sollte unbedingt abgeschlossen werden – auch wenn das extra kostet.
  • Notruf: Die Organisation sollte eine 24-Stunden-Notrufnummer haben. Probieren Sie, ob dort freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter erreichbar sind.
  • Abbruch: Das Kleingedruckte sollte keinen Abbruch wegen schlechter Noten oder wegen Bulimie oder Drogen ohne entsprechenden Test erlauben.
  • Stipendien: Viele Austauschorga­ni­sationen vergeben Stipendien. Sie sind meist abhängig von guten Schulnoten und vom Einkommen der Eltern. Oft wird ein Nachlass auf den Programmpreis gewährt. Auch Rotary-Clubs und Lions-Clubs vergeben Stipendien für Austauschschüler.
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