24.01.2002

Arzneimittelversand: Chance für DocMorris

Neun niedersächsische Betriebskrankenkassen wollen nun Direktabrechnungen der niederländischen Internetapotheke DocMorris akzeptieren. Sie hoffen damit auf etwa 15 Prozent niedrigere Medikamentenpreise und entfallende Rezeptgebühren bei kostenloser Zustellung ins Haus. Der niedersächsische Apothekerverband protestiert energisch dagegen. Noch sei der Versandhandel mit Medikamenten in Deutschland "aus Gründen des Verbraucherschutzes" verboten. Ob das so bleibt, wird zurzeit von Experten der Bundesregierung diskutiert. Der Arzneiversand kommt auf die Tagesordnung der Gesundheitsreform.

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