Hauseigentümer können bei ihrer Anschlussfinanzierung oft viele tausend Euro sparen, wenn sie zu einer günstigeren Bank wechseln oder über die bestehenden Konditionen verhandeln. Die Universität Hamburg will mit einer Online-Umfrage herausfinden, ob und in welchem Umfang solche Sparchancen tatsächlich genutzt werden.
Das Sparpotenzial ist enorm
Das Sparpotenzial ist gewaltig. Das zeigt der jüngste Zinsvergleich, den Finanztest im neuen Spezialheft Eigenheim vorgenommen hat: Für einen 100 000-Euro-Anschlusskredit mit zehn Jahren Zinsbindung verlangte die günstigste Bank fast 11 000 Euro weniger Zinsen als die teuerste. Viele Hauseigentümer scheuen allerdings den Aufwand, der mit einem Bankwechsel verbunden ist. Manche nehmen das Verlängerungsangebot ihrer Hausbank an, ohne mit den Konditionen anderer Banken zu vergleichen. Andere versuchen, mit ihrer Bank einen besseren Zinssatz auszuhandeln oder holen sich erst einmal Alternativangebote ein. Mitunter erscheint das Angebot der alten Bank auch so gut, dass sich ein Bankwechsel gar nicht lohnt.
Online-Umfrage der Universität Hamburg
Warum halten die einen ihrer Bank die Treue, während die anderen wechseln? Wie hoch fällt die Zinsersparnis durch einen Bankwechsel in der Praxis aus? Wie schätzen Eigentümer den dafür nötigen Aufwand ein? Professor Markus Nöth und sein Team von der Universität Hamburg wollen es genau wissen. Sie bitten Haus- und Wohnungseigentümer, sich mit ihren Erfahrungen und Einschätzungen an der Online-Umfrage zu beteiligen. Mitmachen können aber auch alle, die erst in den nächsten Jahren eine Immobilie finanzieren wollen.
Finanztest unterstützt die Umfrage und wird über die Ergebnisse berichten.
Alle Teilnehmer erhalten auf Wunsch eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse der Umfrage.
Die Umfrage ist beendet. Vielen Dank für Ihre Teilnahme.
Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.
Schreiben Sie bitte einen Kommentar
Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen.
Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice

Kommentare (1)
weitere Kommentare anzeigen