Vorsicht bei Aktientipps, die unaufgefordert per E-Mail oder Fax kommen. Wenn „Oliver“ oder „Paul“ auf diesem Wege ihre Empfehlungen loswerden, sind in Wahrheit meist professionelle „Pusher“ am Werk. Sie versuchen durch die massenhafte Verbreitung von Analysen, Neuigkeiten oder Gerüchten den Kurs einer Aktie nach oben zu treiben.
Besonders beliebt sind Aktientipps für unbekannte Rohstoffunternehmen oder Biotechfirmen. Die Behauptungen der Tippgeber sind für unerfahrene Anleger schwer überprüfbar. Seriös klingende Zitate aus Gutachten machen die Tipps noch verlockender.
Wer sich zum Kauf verleiten lässt, muss auf das Schlimmste gefasst sein. Bei Aktien mit „Push-Effekt“ sind Verluste von mehr als 90 Prozent nicht ungewöhnlich. Und das Hoffen auf eine langfristige Kurserholung ist anders als bei Aktien bekannter Firmen nur das Klammern an einen Strohhalm.
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