Rente, Geldanlage, Versicherungen, Familie... – auch das Jahr 2012 bringt wieder Änderungen zuhauf. test.de hat für Sie alle Neuerungen übersichtlich zusammengefasst.
Familie und Kinder
Arbeitnehmer können jetzt bis zu zwei Jahren Teilzeit arbeiten, um einen nahen Angehörigen zu pflegen. Für den Bezug von Kindergeld bei erwachsenen Kindern ist letztmalig der Verdienst der Kinder relevant.
Rente und Testament
Aus staatlich geförderten Altersvorsorgeverträgen, die ab 2012 neu abgeschlossen werden, darf die Rente frühestens mit 62 Jahren fließen. Dazu beginnt im kommenden Jahr der Countdown für die Rente mit 67.
Rund ums Haus
Weniger Fördergeld für Hauseigentümer: Sowohl für Solarstromanlagen als auch für Modernisierungen gibt es im kommenden Jahr Kürzungen.
Versicherungen
Ein sinkender Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung steht eine steigende Beitragsbemessungsgrenze gegenüber. Für private Renten- und Lebensversicherungen sinkt der Garantiezins. Gleiche Tarife für Männer und Frauen – das sind die Neuerungen beim Thema Versicherung.
Geldanlage und Banken
Strengere Regeln für Finanzvermittler, schnellere Überweisungen und Schutz vor Gläubigern, das sind die wichtigsten Neuerungen im Bereich Geldanlage und Banken.
Rund ums Auto
Für Arbeitnehmer, die an mehreren Orten tätig sind, gibt es neue Abrechnungsregeln mit dem Finanzamt. Der Einbau eines Rußfilters wird wieder gefördert.
Krankenkassen
Die elektronische Gesundheitskarte kommt. Und Zahnersatz wird teurer.
Lohnsteuerkarte
Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben guten Grund, sauer zu sein. Der Start der elektronischen Lohnsteuerkarte wird zum zweiten Mal um ein Jahr verschoben – jetzt auf den 1. Januar 2013.
Bafög
Studenten, die ihr Studium vor Ende der Mindeststudienzeit erfolgreich beenden, müssen einen Teil ihrer Bafög-Schulden erlassen bekommen.
Existenzgründer
Arbeitslose, die sich selbstständig machen, haben keinen Rechtsanspruch mehr auf den Gründungszuschuss. Künftig entscheidet der Berater in der Arbeitsagentur darüber. Voraussetzung bleibt ein Gutachten, zum Beispiel von einem Steuerberater.
Verbraucherberatung
Die Verbraucherzentralen müssen 2012 wohl ihre Beratungen reduzieren oder höhere Gebühren dafür verlangen.
Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.
Schreiben Sie bitte einen Kommentar
Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen.
Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice

Kommentare (5)
weitere Kommentare anzeigen